Montag, 16. April 2007
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Freitag, 13. April 2007
Wirtschaftsunternehmen sind daran interessiert Neukunden zu gewinnen. Zumeist geschieht das bei den Unternehmen der Gr??enordnung der Deutschen Post AG mit Werbebriefen und Adressen, die auf dem Listbroking-Markt angeboten werden.
Aber manchmal kann es auch peinlich werden, wie in diesem Fall f?r die Deutsche Post AG im Jahre des Herrn 2007 in K?ln: Der potentielle 'Neukunde' Stephan Lochner ist bereits vor 556 Jahren verstorben.
Interessant ist, dass die Post laut der Meldung der Sueddeutschen nicht alleine steht: Auch American Express und die Neue Z?rcher Zeitung versuchten Herrn Lochner als Kunden zu gewinnen.
Den Marketingverantwortlichen kann ich nur raten: Schie?t den Anbieter der Adressen auf den Mond.
Der Beitrag ' Der Fluch des Hippokrates' im SZ-Magazin berichtet ?ber den Alltag im Krankenhaus.
Von ?rzten, die Patienten nur noch als l?stige Unterbrechung der eigenen Freizeit betrachten. Von Patienten, die den ?rzten und Pflegekr?ften schutzlos ausgeliefert sind und die zum Sterben in die Abstellkammer verfrachtet werden.
Zum einen macht mich der Artikel echt nachdenklich, und dann l?st der Beitrag vor allem Wut in mir aus.
Wut ?ber die Politik, die mit einer Gesundheitsreform versucht, Kosten einzusparen, und dabei leider die Menschen in diesem Land vergisst.
?ber einige Mitglieder der ?rzteschaft, die b?se gesagt den einzelnen Patienten zum Teil nur noch als Abrechnungsposten betrachten und den Kranken das letzte St?ck W?rde berauben. Zeitgleich wird ?ber sinkende Eink?nfte auf hohem Niveau geklagt.
Einfach den Artikel lesen und die eigene Meinung hier mit reinschreiben.
Donnerstag, 12. April 2007
Von dem Ritterschlag, sprich der lobende Bericht in Welt und Spiegel online tr?umen die meisten Webseiten-Betreiber. Die Leute vom Besserwerber-Blog schaffen es. Gl?ckwunsch an Frank Herold und seine Besserwerber-Crew.
Mittwoch, 11. April 2007
In den Zeiten von Google und der Informationsammlung ist es durchaus ?blich alle m?glichen interessanten Daten zu sammeln. Angefangen von Daten der Kreditkarten-Nutzung ?ber Surfverhalten im Internet bis hin zur Umfrage in der Tageszeitung. Nat?rlich geht es auch von der Menge der Daten her eine Nummer gr??er.
Das Statistische Bundesamt stellt die Daten von mehr als 2 Millionen gesetzlich Versicherten den interessierten Organen, sprich der Wissenschaft (oder vielleicht auch der Wirtschaft ?!?!) zur Verf?gung.
Die ambulante und station?re Diagnosen, verordnete Arzneimittel, Krankengeldbezug sowie Arbeitsunf?higkeit werden zwar anonymisiert und nach einem Zufallsprinzip ausgew?hlt. Dennoch haben diese Daten meiner Meinung nach nichts in der ?ffentlichkeit zu suchen.
Ob die gesetzlichen Krankenkassen ihre Versicherten ?ber die Weiterverarbeitung der Daten informiert hatten?
Dienstag, 10. April 2007
O tempora, o mores!
Nach dem Bericht in der Sueddeutschen fiel mir dieser lateinische Ruf nach den Zeiten und Sitten wieder ein. Wo sind wir nur gelandet, wenn pl?tzlich der Staat, in diesem Fall die Bundesagentur f?r Arbeit (BA), auf die Geschenke der Kinder zugreifen will, um diesen 'geldwerten Vorteil' auf die staatlichen Leistungen anzurechnen?
[...] Die Beraterin im M?nchner Arbeitslosen-Zentrum MALZ, Irmgard Ernst, riet Betroffenen, Geldgeschenke zweckgebunden zu deklarieren. So sollte auf der ?berweisung ein Anlass stehen - zum Beispiel Konfirmation oder Kommunion - und der Name des Kindes. Au?erdem sei es ratsam, den Verwendungszweck darauf zu vermerken, etwa "Computer" oder "Sprachkurs".
Heikel seien hingegen Sachgeschenke wie wertvolle Gold- oder Diamantketten. Die Jobcenter k?nnten den Schmuck als Verm?gen anrechnen. [...]
Ich meine, die Betroffenen sind schon genug gestraft, wenn sie mit dem Namen des armen, vorbestraften Herrn Hartz betitelt werden.
Die Frage ist ja, welcher Hartz IV-Empf?nger sich denn auch wertvollen Schmuck und Preziosen leisten kann, um diese ganz gro?z?gig an die Spr??linge zu verteilen.
In diesem Sinne...
Manchmal kommt der Berg zum Propheten
Wir berichteten vor kurzem ?ber die M?glichkeit f?r freiwillig gesetzlich versicherte Selbstst?ndige, die Beitr?ge der gesetzlichen Krankenkasse mit einem Antrag zu senken. M?glich wurde dies erst durch die Senkung des Mindesteinkommens, das zur Beitragskalkulation ben?tigt wird.
Die Barmer hat den mehrfach angeforderten Antrag auf Beitragsentlastung f?r freiwillig versicherte Selbstst?ndige endlich zur Verf?gung gestellt.
Donnerstag, 5. April 2007
die berichtete Senkung des Mindesteinkommens und der damit m?glichen Beitragssenkung steht nicht bei Ihnen auf der Webseite, und JA ICH HABE NACHGESCHAUT.
Wer mithelfen m?chte beim Suchen, hier der Link zur Barmer Ersatzkasse. Der erste der die passende Stelle findet sollte sich doch bitte bei mir melden.
Gestern berichtete ich ?ber eines der Schlupfl?cher in der Gesundheitsreform.
Heute rief ein Kunde bei der Barmer Ersatzkasse an, um genau dies f?r sich in Anspruch zu nehmen. Nur wurde von Seiten der Barmer das Ansinnen des Kundens mit wenigen Worten abgetan... [...] das m?ssen wir pr?fen. Die Senkung des Mindesteinkommens betrifft nur einen bestimmten Personenkreis. Nun, der Personenkreis ist richtig, der Kunde ist selbstst?ndig und freiwillig bei der Barmer krankenversichert. Das zu versteuernde Einkommen liegt bei 12000 Euro pro Jahr. Also wo bleibt die Senkung des Beitrages f?r die Krankenversicherung?
Zahnschmerzen k?nnen einem durchaus den letzten Nerv rauben.
So ging es einer Dame aus K?ln, die sich mit rasenden Zahnschmerzen in Behandlung bei dem Zahnarzt ihres Vertrauens begab. Dieser behandelte die zwei schmerzenden Z?hne der Dame allerdings so erfolgreich, dass der Patientin die Schmerzen erhalten blieben.
Trotz wiederholter Besuche bei dem Arzt, der sich angeblich auch zu so wunderbaren Formulierungen hinrei?en lies wie die Patientin solle sich nicht so anstellen blieben die Schmerzen erhalten. Eine weitere eingehende Untersuchung seiner Arbeit, also sprich R?ngtenaufnahmen der schmerzenden Z?hne unterlies der Arzt.
Daraufhin begab sich die Patientin zu einem weiteren Zahnarzt, der die entz?ndeten Z?hne ziehen mu?te und die entstandenen L?cken mit Implantaten versorgte.
Die Kosten f?r die Behandlung und auch weitere zuk?nftig noch anfallende Behandlungskosten wollte die Patientin sich von ihrem ersten Zahnarzt erstatten lassen.
Zurecht, wie das Oberlandesgericht K?ln (AZ: 5 U 148/04) nun entschied. Das OLG K?ln sprach der Patientin die Behandlungskosten in H?he von 5500 Euro und ein Schmerzensgeld von 1500 Euro zu.
Hier die Pressemitteilung des OLG K?ln zum Urteil 5 U 148/04.
Mittwoch, 4. April 2007
Die Gesundheitsreform 2007 hat neben den erheblichen Beitragsanpassungen f?r alle GKV-Versicherten auch einige Schlupfl?cher gebracht, so zum Beispiel die Senkung des Mindesteinkommens von bisher 1838 Euro auf 1225 Euro.
Ein Selbstst?ndiger, der freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, kann noch einiges an Geld sparen.
Wenn das zu versteuernde Einkommen des Selbstst?ndigen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt und er dies auch z.B. mit einem Steuerbescheid nachweisen kann, so sinken die Beitr?ge f?r die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung.
In Euro und Cent ausgedr?ckt: Bei einem Beitragssatz von angenommenen 14 Prozent kann sich der Einzelne monatlich 85,82 Euro im Vergleich zum alten Mindesteinkommen sparen.
Einfach mit dem Steuerbescheid oder der BWA zur gesetzlichen Krankenversicherung gehen und die dort die n?tigen Schritte einleiten.
Da muss man sich dann wohl mal bei 'Uns-Ulla' Schmidt f?r dieses Schlupfloch bedanken, oder?
Wer eine Webseite betreibt der kommt um das Thema Spam nicht herum.
Bei einem Blick in unsere Spam-Statistik setzte ich mich wirklich auf den Hintern:
82,63 Prozent aller Nachrichten sind Spam oder Viren
Dienstag, 3. April 2007
Jemand fr?gt wegen einer privaten Krankenversicherung bei uns an.
R?ckfragen, welches Leistungsspektrum in der PKV der Kunde haben m?chten werden mit der Antwort abgetan:
Ich habe bei f?nf oder sechs Anbietern angefragt und habe so viele Angebote auf dem Tisch, da brauche ich keine weiteren Vergleiche.
Wenn nun aber alle Makler das Gesch?ft wirklich wertneutral betreiben w?rden, so m??ten doch immer die selben Gesellschaften mit den gleichen Tarifen in den Angeboten vorkommen.
Nur das ist eben nicht der Fall.
Seltsam, also entweder betreiben einige Kollegen das Gesch?ft mit dem Vorsatz Umsatz-Maxmierung, was man ja auch verstehen kann, denn auch Versicherungsmakler k?nnen nicht von Luft und Liebe alleine leben, oder ...
Montag, 2. April 2007
Was ben?tigen Sie denn wirklich, wenn Sie sich f?r Wechsel aus den gesetzlichen Kassen in die private Krankenversicherung entschieden haben und sich die grunds?tzlichen Gedanken bereits gemacht haben?
Einen wertneutralen ?berblick ?ber die Gesellschaften und die einzelnen Tarife
Es gibt etwa 40 private Krankenversicherungs-Gesellschaften auf dem deutschen Krankenversicherungsmarkt, mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Tarifen. Diese 40 Krankenversicherer teilen sich den Kuchen.
Die Krankenversicherungen haben alle ein Ziel: Sie als Kunden zu gewinnen, denn jeder neu gewonnene Kunde bringt zuerst einmal eins: Geld
Und wenn es schon um Ihr Geld geht sollten Sie sich ?berlegen, von wem Sie die ben?tigten Informationen erhalten. Wer bietet denn PKV an?
Wertneutrale ?berblick liefern folgende Vermittler nicht:
nebenberufliche Vermittler: frei nach dem Motto 'Tags?ber an der Werkbank, abends am Wohnzimmertisch ?ber Krankenversicherung referieren' Hauptberufliche Einfirmen- Vertreter: Diese Kollegen k?nnen Ihnen ausschlie?lich die Produkte der eigenen Gesellschaft anbieten, unabh?ngig davon wie die Betriebskennzahlen der Gesellschaft aussehen. Mitarbeitern der Hausbank: Ein Spruch Wenn sie ein Auto kaufen m?chten gehen Sie doch auch nicht zum Juwelier Mehrfachagenten: Mehrfachagenten k?nnen mehrere Gesellschaften anbieten, sind aber dennoch an eine begrenzte Auswahl an Krankenversicherern gebunden. Strukturvertriebe (oder sag ich jetzt besser Vertriebsorganisationen mit klar strukturierten Verkaufsgespr?chen): Vergleichbar zu den Mehrfachagenten, d.h. der Vertriebsvorstand w?hlt die Gesellschaften aus, die an Mann oder Frau gebracht werden sollen. Von wertneutraler Beratung sind wir hier zumeist weit entfernt.
Nun zu denen, die Ihnen wertneutral den PKV-Markt erkl?ren k?nnen:
Versicherungsberater (bitte nicht den Einfirmenvertreter der Allianz Versicherung, sondern den Versicherungsberater, der eine Erlaubnis vom zust?ndigen Amts- oder Landgerichtspr?sidenten nach Artikel 1 ? 1 Abs. 1 Nr. 2 Rechtsberatungsgesetz erhalten hat.) Versicherungsmakler
Warum Versicherungsberater oder Makler?
Ganz einfach, ein Versicherungsmakler wird Ihnen schon rein aus Haftungsgr?nden (Makler sind gegen?ber dem Kunden verantwortlich f?r die Beratung und die ausgesprochene Empfehlung) eine ?bersicht ?ber die einzelnen Gesellschaften bieten und gemeinsam mit dem Ihnen eine Auswahl anhand von Leistungskriterien aus der Vielzahl von Angeboten an Krankenversicherungen erarbeiten. Sie k?nnen sich dann anhand der Vergleiche entscheiden, welche Gesellschaft f?r Sie die richtige ist.
Versicherungsberater beraten Sie und w?hlen, wie die Versicherungsmakler, bedarfsgerechte Versicherungsprodukte und L?sungen anhand der Ihrer Leistungsw?nsche aus. Der eigentliche Unterschied zwischen dem Versicherungsberater und Makler ist, dass der Versicherungsberater keine Provision durch die Gesellschaften erh?lt, sondern mit Ihnen in Form eines Honorars abrechnet. Der Versicherungsmakler erh?lt vom Interessent ein Honorar.
Nun stehen Sie erneut vor einer Wahl: Versicherungsberater oder Versicherungsmakler ...
Einige wichtige Links:
- Institut der Versicherungsmakler e.V.
- Verband Deutscher Versicherungsmakler e.V.
- Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V.
- BVVB Bundesverband Versicherungsberater E.V.
Hier kommen die Regeln f?r den Erste-Klage-gegen-Gesundheitsreform-Wettbewerb:
Jeder Teilnehmer gibt in den Kommentaren genau einen Tipp ?ber das Datum der ersten Klage gegen die Gesundheitsrefom ab.
Wer mit seinem Tip am n?chsten dran liegt hat gewonnen.
Sollte es wider Erwarten bis zum 1. Oktober 2007 noch keine Klage gegen 'Uns-Ulla' Schmidts Gesundheitsreform 2007 gegeben haben, so wird der noch zu bestimmende Preis unter allen Teilnehmern ausgelost.
Hiermit gebe ich den Startschuss zum Erste-Klage-gegen-Gesundheitsreform-Wettbewerb.
Die Zeit l?uft. Achja, wichtig: Bitte beachtet, dass Kommentare moderiert werden.
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