Dienstag, 28. August 2007
Die Artikelserie ?ber die gesetzliche Rentenversicherung geht weiter.
Eine weitere Fehlinformation, die sich in den K?pfen der Mitb?rger festgesetzt hat ist die H?he der Rente, und dass die letzten Jahre vor der Rente f?r die H?he der Rente besonders wichtig seien.
Das ist falsch.
Die H?he der Rente wird anhand der Rentenformel aus allen bis zum Rentenbeginn zur?ckgelegten rentenrechtlichen Zeiten berechnet .
Die Formel lautet
Rente monatlich = E x Z x R x A
wobei E f?r die erreichte Summe der Entgeltpunkte steht, Z f?r den Zugangsfaktor, R den Rentenartfaktor darstellt und A f?r den aktuellen Rentenwert steht.
Auch ist der Nachhaltigkeitsfaktor sehr wichtig f?r die zuk?nftigen Anpassungen der Altersrente.
Dieser Nachhaltigkeitsfaktor soll neben der Entwicklung der Wirtschaft auch die k?nftigen Ver?nderungen im Verh?ltnis von Rentnern zu Beitragszahlern widerspiegeln. Letztendlich wird die Entwicklung des Rentenniveaus an die Bev?lkerungsentwicklung angepasst. Der Nachhaltigkeitsfaktor wurde in dem RV-Nachhaltigkeitsgesetz von 2004 in die Rentenanpassungsformel integriert und ist seit 2005 wirksam.
In folgendem Fall kristallisiert sich aus dem Streitthema 'Falsches Schuhwerk am Steuer, ungeheuer' allm?hlich die eine mehr oder weniger genaue Rechtssituation heraus.
Grunds?tzlich besteht kein Strafbestand, wenn ein hinten offenes Schuhwerk getragen wird. Kommt es jedoch zu einer Bel?stigung oder zu etwas Schlimmeren, treten die Bestimmungen unter ? 23 Absatz 1 STVO in Kraft, wo es hei?t, dass das Fahrzeug so zu f?hren ist, dass die Sicherheit des Stra?enverkehrs nicht beeintr?chtigt wird, so zum Beispiel mit ungeeignetem Schuhwerk.
Nach Ermessen des Oberlandesgericht Celle lag eine Gef?hrdung oder ?hnliches nicht vor (Az.: 322 Ss 46/07), jedoch. Somit entkr?ftete das Gericht am 13.03.07 eine vom Amtsgericht festgelegte Bu?geldzahlung von knapp 60?.
Der anf?nglich Verurteilte trug beim Autofahren Birkenstock, was aus Sicht der Exekutiven und nach Meinung der Amtsrichter unzul?ssig sei. Da nach deren Ansicht eine Gef?hrdung des Stra?enverkehrs vorliegt, bestraften sie den Autofahrer entsprechend. Dieser legte beim Oberlandesgericht Berufung ein, welches ihm, wie oben beschrieben Recht gab. Eine exakte Vorschrift, welche allein das Tragen ?falscher? Treter ahndet existiert nicht. Solange ?nichts passiert? kann man nicht belangt werden.
So kam der Mann zwar um seine Bestrafung, empfehlen w?rde ich es trotzdem niemanden, da es sehr schnell gehen kann, dass man jemanden behindert oder gef?hrdet. Und wenn man dann auch noch nachweislich Schlappen anhat, sieht?s erst recht nicht rosig aus.
Selbst wenn alles glatt l?uft, kann niemand garantieren, dass jedes Gericht so entscheidet, wie das Oberlandesgericht Celle.
Zumal so ein Handeln verantwortungslos ist. Wer auf leichte Schuhe nicht verzichten m?chte, sollte sich eben richtige Sandalen mit Fersenriemen anschaffen.
Montag, 27. August 2007
Man stelle sich einmal vor, man muss keine Praxisgeb?hr bezahlen obwohl man regelm??ig in jedem Quartal mindestens einmal zum Arzt geht. Weiterhin stelle man sich vor, dass bei Kauf von verschreibungspflichtigen Arzneien und Medikamenten keine Zuzahlung mehr geleistet werden muss. Schlussendlich stelle man sich dann noch vor, dass der Beitrag zu der Krankenversicherung, welche die oben genannten Leistungen beinhaltet, auch noch weit unter den Tarifen f?r die gesetzliche Krankenversicherung liegt. In diesem Fall k?nnte man direkt mit dem Gedanken spielen noch mal eine Hochschule zu besuchen und zu studieren, denn genau diese Leistungen zu verminderten Tarifen bietet die PKV f?r den Student.
Studenten genie?en in der privaten Krankenversicherung ganz spezielle Vertr?ge und Tarife, die nicht nur optimal auf junge und aktive Menschen abgestimmt sind, sondern auch in punkto Leistung und Preis konkurrenzlos g?nstig bleiben.
Auch als Student braucht man eine Krankenversicherung und eine PKV (private Krankenversicherung) ist f?r Studenten eine mehr als lohnende Alternative. Diese Krankenversicherung Student bleibt f?r die gesamte Studien- und Ausbildungszeit g?nstig und im Falle dessen, dass ein Student bereits ?ber 30 Jahre alt ist und/oder mehr als 14 Fachsemester besucht, ist der monatliche Beitrag sogar entschieden g?nstiger, als bei der GKV (gesetzlichen Krankenversicherung).
Bekanntlich sind auch die Leistungen einer PKV im medizinischen Bereich, sowohl als auch bei der Pflege und der Nachsorge wesentlich umfangreicher, was f?r den Studenten hei?t: Mehr Leistung zu wesentlich g?nstigeren Konditionen. Ein Versicherungsvergleich der Vertrags- und Versicherungskonditionen zeigt deutlich die Diskrepanz zwischen GKV und PKV und f?r den Studenten lohnt sich der Abschluss einer privaten Krankenversicherung in jedem Fall.
Haben Sie noch Fragen? Wir informieren Sie gerne zum Thema Versicherungspflicht, Studenten & Krankenversicherung .
Nun, die virtuellen Welten sind immer weiter auf dem Vormarsch. Nach meinem Avatar in Second Life hier also ich in Homer Simpsons Welt .
Den Link zum Simpsonizen habe ich bei Bjoern Harste alias Shopblogger gefunden.
Freitag, 24. August 2007
Hier ist der neue Werbespot f?r Bildblog, welchen ich den Lesern des Versicherungs Blogs nicht vorenthalten m?chte:
Link: sevenload.com
Einfach nur gut  Macht weiter so.
Nun, die Rentensituation in Deutschland kann man mit wenigen Worten beschreiben:
Alles Sch...., Deine Erna.
SPD-Chef Kurt Beck stellt den Rentnern in seinem ersten Fanfarensto? des Wahlkampfes eine betr?chtliche Rentensteigerung in Aussicht. Dies berichtet Spiegel Online.
Man darf gespannt sein, ob die Wahlkampfversprechen des Herrn Beck nicht doch nur Wahlkrampf-Versprecher sind.
Google bietet eine neue Gesundheits-Suchmaschine an. Dies berichtet Google Blog schon vor einiger Zeit.
We have already launched some improvements to web search that help patients more easily find the health information they are looking for. Using the Google Co-op platform, Google and the health community have labeled sites and pages across the web making it easier for users to refine their health queries and locate the medical information they need. Do a search on Google about a medical issue or treatment like diabetes or Lipitor and you'll see some choices for refining your query, such as "symptoms," "treatments," and so on. If you click on "treatment," your search results are refined and reordered so that sites that have been labeled as being about treatment by trusted health community contributors are boosted in the rankings. Note that how trusted a contributor is -? and thus how much they affect your search results -? is dependent both on Google's algorithms and on who the user decides they trust. Nun tauchen die ersten Screenshots der Gesundheits-Suchmaschine auf, so z.B. wird die Google Health Seite aussehen: 
Man darf gespannt sein, wann die deutschsprachige Google Health Seite eingef?hrt wird.
Mittwoch, 22. August 2007
Dass es sich bei einer Schwangerschaft nicht um eine Krankheit handelt ist wohl jedem Versicherungsvermittler bekannt.
Anscheinend sind aber bei der Bundesagentur f?r Arbeit keine Versicherungsvermittler besch?ftigt, denn ansonsten w?re es nicht zu dem Prozess vor dem Landesarbeitsgericht Hessen (Az.: L 9 AL 35/04, Urteil vom 20.8.2007) gekommen.
Eine arbeitslose Schwangere wurde nach mehreren Fehlgeburten von ihrem Arzt mit einem Besch?ftigungsverbot entsprechend Mutterschutzgesetz aufgrund der bestehenden Risikoschwangerschaft belegt.
Die Bundesagentur versagte daraufhin die Leistungen und verwies die werdende Mutter an ihre Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung verweigerte die Leistungen mit Hinwei? auf die fehlende Vorversicherungszeiten in der gesetzlichen Krankenkasse.
So besch?ftigten sich die Gerichte mit dem Leid der werdenden Mutter und erteilten der Bundesagentur eine klare Abfuhr. Das Landesarbeitsgericht Hessen (Az.: L 9 AL 35/04, Urteil vom 20.8.2007) stellte fest, dass eine Schwangerschaft keine Krankheit sei und dass das Besch?ftigungsverbot sich gegen den Arbeitgeber, in diesem Fall gegen den Ersatzarbeitgeber Bundesagentur f?r Arbeit richte und eben nicht gegen die gesetzliche Krankenkasse.
Ende vom Lied: Die Bundesagentur f?r Arbeit muss die Leistungen f?r die Schwangere erbringen.
Die Fragen nach den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung und die Bedingungen, an die diese Leistungen der Deutschen Rentenversicherung gekn?pft sind, tauchen in jedem Gespr?ch zur Altersvorsorge auf.
Nur was ist richtig und vor allem wichtig? Hier einige, grunds?tzliche Dinge
Es gibt nur eine Witwenrente und eben keine Witwerrente:
Diese Aussage ist falsch.
Richtig ist vielmehr, dass seit der Reform des Hinterbliebenenrechts 1986 Frauen und M?nner in der gesetzlichen Rentenversicherung gleichberechtigt sind. Wenn der Ehepartner stirbt so besteht immer f?r die n?chsten drei Monaten nach dem Tod wenn eine Rente bezogen wurde oder bis zum Tod mindestens f?nf Jahre rentenversichert war.
Eine Anrechnung des eigenen Einkommens erfolgt ab dem vierten Kalendermonat nach dem Tod.
Dienstag, 14. August 2007
Wolfgang Sch?uble, der umstrittene Innenminister mit unb?ndigen Interesse an den privaten Daten der Internetuser, geht ein in die Geschichte mit der m?glichen Anhebung des Rentenalters der Staatsdiener auf das 67 Lebensjahr. Dies berichtet die Online-Ausgabe der Tagesschau.
So will Herr Sch?uble bereits ab 2012 das Rentenalter f?r Beamte schrittweise auf 67 Jahre anpassen. Allerdings soll laut dem Reformentwurf Beamten weiterhin der Ruhestand mit 65 ohne Abschl?ge auf die Pension erm?glicht werden, wenn 45 Dienstjahre vollendet wurden.
Montag, 13. August 2007
Ironie hilft manchmal eine Situation zu entspannen und dem t?glichen Leben mit einem L?cheln auf den Lippen zu begegnen. Deswegen dieser Text aus der Feder eines Versicherungsmaklers.
Wie jeden Tag in der Fr?he gehe ich zu meinem Metzger, um mir ein Fleischk?se-Br?tchen und eine saure Gurke f?r die Brotzeit und ein Limo zu kaufen! Der Metzger und ich kennen uns schon seit Jahren, Die Wocheneink?ufe f?r die Familie werden hier beim Metzgereifachgesch?ft um die Ecke von meiner Frau und den umliegenden Nachbarfamilien get?tigt. Man trifft sich im Laden. Jeder kennt jeden, und es gibt immer ein kurzes, nettes, pers?nliches Gespr?ch!
Doch heute ist alles anders!
Vor der Ladent?re stehen mindestens 20 Leute vor mir auf der Stra?e und der Laden innen scheint voll zu sein und es geht laut und ungem?tlich zu.
Es wird nach vorn gedr?ngelt, und die wartenden Menschen gehen recht ungehalten miteinander um. [...]
Das Ende der Geschichte gibt es hier zu Lesen.
Freitag, 10. August 2007
irgendwie komme ich zur Zeit nicht zum Bloggen, weniger aus Themenmangel, noch weniger aus Urlaubsgr?nden, sondern rein aus Zeitmangel. Ich hoffe die n?chste Woche wird es besser.
Samstag, 4. August 2007
So schnell kann es gehen, pl?tzlich ist man die Nummer 1 bei Technorati.
Donnerstag, 2. August 2007
Der Spruch des Tages findet sich bei Andreas Kunze vom Finblog Wer nichts wird, wird Wirt.
Wem dieses nicht gelungen, der macht in Versicherungen.
Wenn Du selbst da nichts bist, wirst halt Journalist.
Und ist Presse gro? im Wandel, machste eben Adressen-Handel.
In seinem Artikel ?ber das neueste Machwerk aus dem Hause Burda berichtet Herr Kunze ?ber die Versicherungs- Vertreter-Zeitung 'Versicherungsprofi', wobei der interessierte Versicherungsprofi f?r 9,90 Euro im Monat Kundenanfragen die ?ber die Burda-Internet-Portale wie Focus-Online und dergleichen generiert werden, erh?lt.
Focus Online ..... da war doch mal was? Stimmt, vor einiger Zeit nahm die FAZ die Gesch?ftspraktiken im Hause Focus-Online mit dem Titel ' Per Schleichwerbung zum Makler' ins journalistische Visier, mit dem Endresultat, dass Focus Online gegen?ber der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Unterlassungserkl?rung abgab und seitdem auch der Anbieter der angeblichen Online-Versicherungsvergleiche, das Schwesterunternehmen Ino24 klarer in dem einzelnen Artikel erscheint.
Mehr Beobachtungen zum Hause Burda, Versicherungsvergleichen und was mit den Kundenanfragen wirklich geschieht, findet in unserer Artikelserie Abmahnungen sind recht h?ufig Geschmacksfrage
Bereits vor einiger Zeit hat der Bundesfinanzhof (BFH) ein Urteil zur Pflegeversicherung und den Pflegestufen gef?llt. Nach diesem Urteil des BFH vom 10.5.2007 (AZ.: III R 39/05) kann ein Bewohner eines Altenwohnheims die in Rechnung gestellten Pfleges?tze f?r die Pflegestufe 0 bei der Einkommenssteuer als au?ergew?hnliche Belastung abziehen, auch wenn keine Pflegestufe anerkannt wurde.
Quelle: Pressemitteilung BFH
|