Im allgemeinen Weihnachtstrubel (by the way: Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest) w?re fast eine Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes untergegangen: Die gesetzliche Sozialversicherung (also gesetzliche
Krankenkassen, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung der Landwirte sowie die Bundes?agentur f?r Arbeit ) verbucht in den ersten drei Quartalen 2006 ein Plus in H?he von 10,6 Milliarden Euro.
Ma?geblich f?r diese Entwicklung waren die gesetzliche Renten?ver?sicherung (?berschuss Januar bis September 2006: 4,4 Milliarden Euro; Defizit im vergleichbaren Vorjahreszeitraum: 5,3 Milliarden Euro) und die Bundesagentur f?r Arbeit (?berschuss in den ersten neun Monaten 2006: 6,3 Milliarden Euro; Defizit im Zeitraum Januar bis Ende September 2005: 3,1 Milliarden Euro). Der hohe ?berschuss dieser beiden Zweige der Sozialversicherung resultierte vor allem aus h?heren Beitrags?einnahmen (gesetzliche Rentenversicherung: + 10,7 Milliarden Euro; Bundesagentur f?r Arbeit: + 3,6 Milliarden Euro) aufgrund der Vorverlegung der F?lligkeit der Beitr?ge im Jahr 2006. Ebenfalls aus dem Vorziehen der F?lligkeit der Beitragszahlung erkl?rt sich der ?berschuss bei der Pflegeversicherung (0,3 Milliarden Euro im ersten bis dritten Quartal 2006). Die gesetzliche Krankenkassen schlossen im Zeitraum Januar bis Ende September 2006 mit einem leichten Defizit von 0,3 Milliarden Euro ab.
Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung vom 22. Dezember 2006
Interessant an dieser Pressemitteilung ist, dass der
Taschenspieler-Trick oder besser die
Bilanzkosmetik, sprich die Vorverlegung der F?lligkeit der Sozialversicherungsbeitr?ge f?r Arbeitgeber, die Ergebnisse der Sozialversicherung doch erheblich besch?nigt. Frei nach Winston Churchill
Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gef?lscht habe.