Die Gesundheitsreform 2007 hat Bewegung in die gesetzlichen Krankenversicherungen gebracht, zumindest was die Aktivität in der Pressearbeit betrifft.
Da wird die Werbetrommel gerührt, dass der RSS-Reader kracht, die Krankenkassen übertreffen sich mit angeblichen Neuigkeiten und neuen Highlights in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Da ist von Wahltarifen und Prämien bis zu 600 Euro im Jahr die Rede, von Akupunktur und dergleichen. In den letzten fünf Tagen wurden alleine auf
Presseportal.de sechs Meldungen in diesem Stil veröffentlicht.
Viel warme Luft und PR-wirksamer Humbug, denn das eigentliche Problem, die mittel- und langfristige finanzielle Sicherung der gesetzlichen Krankenkassen wurde mit der Gesundheitsreform nicht ansatzweise behoben.
Die Zahl der Beitragszahler sinkt und somit steigt für jeden Einzelnen die monatliche Belastung in der GKV .
Meiner Meinung nach wurde das Problem auf die nächsten Generationen verlagert, und das ganze wird noch als politischer Erfolg (im
Stern stand sowas) verbucht.
Wie denken Sie darüber?