Wie der Chefredakteur der Zeitschrift
Finanztest Hermann-Josef Tenhagen in einem Interview mitteilte, rechne er nicht mit dem Aus f?r die Berufsunf?higkeitversicherung.
Ins Rollen kam der Stein vor allem durch die Diskussion um das geplante
Anti-Diskriminierungsgesetz (ADG).
Dieses Anti-Diskriminierungsgesetz beihaltet unter anderem die Vorgabe, da? nur noch statistische Werte zur Festlegung von Pr?mien herangezogen werden d?rfen. Um eine Diskriminierung im Sinne des ADG auszuschlie?en, ist eine individuelle Risikopr?fung k?nftig nicht mehr im bisherigen Rahmen m?glich.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hatte ausdr?cklich vor den Folgen des ADG f?r die Versicherungsbranche gewarnt. Die Vorgaben des ADG so der Gesamtverband k?nnen zu erh?hten Pr?mien und schlimmstenfalls zum Wegfall bestimmter Angebote f?hren.
Deutsche Versicherer werden die
Berufsunf?higkeitsversicherungen nicht aus ihrem Angebot streichen, meint Hermann-Josef Tenhagen von Finanztest.
Seit mehreren Jahren gibt es
bei Berufsunf?hikeit kaum noch staatliche Renten. Die gesetzliche Rentenversicherung hat den Begriff
Berufsunf?higkeit aus dem Versorgungskatalog gestrichen und durch den Begriff
Erwerbsminderung ersetzt. Die damit einhergehenden Leistungsk?rzungen sind erheblich.
Wer sich f?r den Fall, dass er seinen Beruf nicht mehr aus?ben kann, seinen Lebensunterhalt sichern will, muss auf
private Berufsunf?higkeitsversicherungen zur?ckgreifen.