Die Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung ist durch die demografische Entwicklung, immer weniger Beitragszahler stehen einer steigenden Zahl von Rentnern gegen?ber, als kritisch zu betrachten.
Reformen wurden notwendig um die Finanzierbarkeit der gesetzlichen Renten weiter zu gew?hrleisten. Einschnitte im Leistungsniveau der gesetzlichen Rentenversicherung waren die Folge.
Die dadurch entstandene Versorgungsl?cke kann nur durch eine private Altersvorsorge geschlossen werden. Eine M?glichkeit hierzu bietet die am 01.01.2002 eingef?hrte Riester Rente. Durch Zulagen und Steuervorteile unterst?tzt der Staat diese Form der privaten Altersvorsorge. Grundlage f?r die Beitragsh?he ist das steuerpflichtige Einkommen. Dieser Betrag wird dann in f?rderf?hige Sparfonds angelegt. F?rderf?hige Sparfonds sind Rentenversicherungen, Fondssparpl?ne und Banksparpl?ne, die folgende Kriterien erf?llen, die Vertragsdauer muss mindestens bis zum 60. Lebensjahr gehen, eine vorherige Entnahme ist nicht m?glich.
Die sp?teren Zahlungen d?rfen nur in Form einer monatlichen Rente oder nach einem Auszahlungsplan erfolgen. Die eingezahlten Beitr?ge sowie die staatlichen Zulagen m?ssen am Ende der Laufzeit garantiert sein (wird durch die Bundesanstalt f?r Finanzdienstleistungsaufsicht gepr?ft und zertifiziert). Zus?tzlich bietet der Fondssparplan DWS Riester-Rente eine H?chtsstandssicherung an: Einmal erzielte H?chstst?nde sind zum Rentenbeginn garantiert.
Eine wichtige Rolle bei der Anlagenwahl spielt das Alter des Sparers. Beim Abschluss einer Rentenversicherung steht in der Regel bereits der Auszahlbetrag nach Eintritt des Rentenalters fest.
F?r die meisten Anleger stellt dieser kalkulierbare Wert eine Sicherheit dar. Nachteil, die Rentenversicherung ist nicht so flexibel wie Bank- und Fondssparpl?ne. Der Wechsel des Anbieters oder eine Beitragsminderung sind mit zus?tzlichen Kosten verbunden. Die klassische Rentenversicherung bietet einen garantierten Zinssatz von 2,25 % (Vertr?ge, die vor 2007 abgeschlossen wurden erhalten einen garantierten Zinssatz von 2,75 %) und eine ?berschussbeteiligung.
Mit Fondssparpl?nen k?nnen die h?chsten Renditen erzielt werden, wie die
DWS TopRente belegt: Sie erzielte seit Auflage im Jahr 2002 eine
j?hrliche Rendite von gut 11%. Sie sind aber risikoreicher als die anderen staatlich gef?rderten Anlagen. Durch lange Laufzeiten k?nnen die Risiken minimiert werden. Deshalb sollten Riester- Fondssparpl?ne vorrangig von jungen Menschen gew?hlt werden. Der Vorteil gegen?ber Fondssparpl?nen ohne staatliche F?rderung ist, dass kein Verlust der eingezahlten Beitr?ge erfolgt. Von staatlicher Seite wurde hier schon eine Minimierung der Risiken vorgenommen. Das Risiko besteht also nur bei der Rendite. Sollte keine Rendite erzielt werden, betr?gt der Gewinn mit den Zulagen und F?rderungen immerhin bis zu 6 %.
Die H?he der Depotgeb?hren und Ausgabenaufschl?ge sind bereits im Vertrag festgelegt.
Riester-Banksparpl?ne zeichnen sich durch Flexibilit?t, Sicherheit und geringe Kosten aus.
Mit Riester-Banksparpl?nen k?nnen schon bei mittelfristiger Anlagezeit solide Renditen erzielt werden (abh?ngig vom Zinsniveau am Zinsmarkt) und sind deshalb besonders f?r ?ltere Sparer interessant. Leider gibt es noch zu wenig Angebote seitens der Banken.
Vergleiche zwischen den einzelnen Anbietern sollten bei allen Anlageformen durchgef?hrt werden. Das kann sich f?r den Sparer lohnen. Welche Anlageform auch gew?hlt wird, die Riester-Rente bringt dem Sparer allein schon durch die staatlichen Zulagen eine beachtliche Rendite.
Nach einem Ausflug zur Riester-Rente heute also wieder zu den Irrt?mern und Fehlinformationen ?ber die gesetzliche Rentenversicherung. Nat?rlich kommen in den Beratungsgespr?chen immer wieder die Fragen zum Babyjahr auf, vor allem die Meinung, dass je
Aufgenommen: Sep 07, 11:55