Die
gesetzliche Sozialversicherung hat das letzte Jahr mit einem Überschuss von 2,1 Milliarden Euro abgeschlossen. Das teilte das
Statistische Bundesamt am 19. April mit.
Dieser Überschuss ist vor allem auf die Finanzentwicklung in der
gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zurückzuführen.
2003 meldete die gesetzliche Sozialversicherung (zu diesen zählen die
gesetzliche Krankenversicherung,
gesetzliche Rentenversicherung, Pflegeversicherung und die
Bundesagentur für Arbeit) ein Minus von 6,0 Milliarden Euro.
Der Überschuss der gesetzlichen Krankenversicherung belief sich 2004 auf 4 Milliarden Euro, während im Vorjahr noch ein Defizit von 2,9 Milliarden Euro zu verzeichnen war.
Das Defizit der gesetzlichen Rentenversicherung hat sich im Jahr 2004 gegenüber 2003 beinahe halbiert und lag bei 1,4 Mrd. Euro. Diese Halbierung ist allerdings vor allem auf einen Taschenspieler-Trick zurückzuführen: 2,1 Milliarden Euro erhielt die Rentenversicherung aus dem Verkauf von Beteiligungen an der gemeinnützigen Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten.
Erhöht hat sich das Minus hingegen bei der gesetzlichen Pflegeversicherung. Dieses lag 2004 bei 0,8 Milliarden Euro. Bei der Bundesagentur für Arbeit schlug im Jahr 2004 ein Defizit von 4,2 Milliarden Euro zu Buche (2003: 6,2 Milliarden Euro), das
der Bund gesetzlichen Vorgaben zufolge mit einem Zuschuss ausglich.
Das Statistische Bundesamt hat einen Bericht zu den gesetzlichen Sozialversicherungen veröffentlicht: Die Sozialversicherungen haben im letzten Jahr 3.300.000.000 Euro Verlust eingefahren. Und das nach einem doch sehr erfreulichen Bericht für das Jahr 200
Aufgenommen: Mai 31, 08:28
Im allgemeinen Weihnachtstrubel (by the way: Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest) wäre fast eine Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes untergegangen: Die gesetzliche Sozialversicherung (also gesetzliche Krankenkassen, Pflege-, Unfall- und Rentenv
Aufgenommen: Dez 25, 10:16