Montag, 14. Mai 2007
Nun, wer sich n?her mit dem Versicherungsgewerbe besch?ftigt, kennt den Begriff Cross-Selling.
F?r alle, die etwas weiter von der Materie entfernt sind, als Cross-Selling wird die Verkaufsstrategie, bei dem der umfassende Bedarf des Kundens erfasst und so weit wie m?glich mit eigenen Leistungen abdeckt wird, bezeichnet.
Eine sehr perfide Cross-Selling Strategie, so berichet die Wirtschafts-Woche, betreibt eine hessische Kreissparkasse.
Zuerst wird ein gesundes Unternehmen unter Druck gesetzt, dann mit Auflagen bei der Stange gehalten, durch zus?tzlichen Druck selbstschuldnerische B?rgschaften, diverse Grundschuldeintragungen, Umbuchung von Sparvertr?gen, Globalzession aller Kundenforderungen, Abtretung einer Lebensversicherung sowie ein externes Sanierungsgutachten abgegriffen, zu guter Letzt dann auch noch die Lebensversicherung aus dem eigenen Hause dem verzweifelten Unternehmer aufs Auge gedr?ckt.
Zum Schluss wird dann doch die gesamte Kundenverbindung durch die Kreissparkasse gek?ndigt.
Und nun?
Wenn die diversen Prozesse des Unternehmers gegen die Kreissparkasse gelaufen sind wird in den Statistiken eine Pleite mehr verbucht.
Tolle Leistung liebe Kreissparkasse Schwalm-Eder.
Mittwoch, 2. Mai 2007
Der 4. Senat des Bayerischen Landessozialgerichtes hat mit dem Urteil L 4 KR 3/04 vom 14.12.2006 neue Wege beschritten:
So sind von nun an die Ehegatten, welche in der Familien-GmbH als Gesch?ftsf?hrer besch?ftigt sind, versicherungspflichtig in der Sozialversicherung.
Interessant ist vor allem, dass das Bayerische Landessozialgericht sich auf das Urteil des Bundessozialgerichtes bezieht, und damit das sehr umstrittene Urteil zur Versicherungspflicht der Ein-Mann-Gesellschafter Gesch?ftsf?hrer so richtig sch?n hoff?hig macht.
Spitze Zungen k?nnen nun behaupten, dass der Sozialstaat die letzten Schlupfl?cher schlie?t um die Sozialkassen mit m?glichst viel Geld zu f?llen.
Das vollst?ndige Urteil k?nnen Sie hier finden.
Noch Fragen zur Versicherungspflicht? Wir helfen Ihnen gerne.
Montag, 26. März 2007
Die Gesundheitsreform 2007 hat Bewegung in die gesetzlichen Krankenversicherungen gebracht, zumindest was die Aktivit?t in der Pressearbeit betrifft.
Da wird die Werbetrommel ger?hrt, dass der RSS-Reader kracht, die Krankenkassen ?bertreffen sich mit angeblichen Neuigkeiten und neuen Highlights in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Da ist von Wahltarifen und Pr?mien bis zu 600 Euro im Jahr die Rede, von Akupunktur und dergleichen. In den letzten f?nf Tagen wurden alleine auf Presseportal.de sechs Meldungen in diesem Stil ver?ffentlicht.
Viel warme Luft und PR-wirksamer Humbug, denn das eigentliche Problem, die mittel- und langfristige finanzielle Sicherung der gesetzlichen Krankenkassen wurde mit der Gesundheitsreform nicht ansatzweise behoben.
Die Zahl der Beitragszahler sinkt und somit steigt f?r jeden Einzelnen die monatliche Belastung in der GKV .
Meiner Meinung nach wurde das Problem auf die n?chsten Generationen verlagert, und das ganze wird noch als politischer Erfolg (im Stern stand sowas) verbucht.
Wie denken Sie dar?ber?
Sonntag, 25. März 2007
Koma-Saufen ger?t immer mehr zu einem Trend in diesem Lande. So berichtet Spiegel-Online von einem Berliner M?dchen mit 4,1 Promille in den Adern.
Zwar hei?t es ja, dass Betrunkene und kleine Kinder einen Schutzengel haben. Was passiert aber, wenn der Schutzengel f?r die Besoffenen mal grade Pause macht, und doch ein Unfall geschieht?
Eins ist ganz klar, die private Unfall-Versicherung wird wahrscheinlich nicht leisten und ganz massiv auf folgenden Paragraphen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AUB 99) verweisen:
[...] 5.1 Kein Versicherungsschutz besteht f?r folgende Unf?lle:
5.1.1 Unf?lle der versicherten Person durch Geistes- oder Bewusstseinsst?rungen, auch soweit diese auf Trunkenheit beruhen, sowie durch Schlaganf?lle, epileptische Anf?lle oder andere Krampfanf?lle,
die den ganzen K?rper der versicherten Person ergreifen. [...]
Quelle: Musterbedingungen des GDV (AUB 99)
Selbst die Berufsunf?higkeitsversicherung zeigt dem Betroffenen die gelb-rote Karte,
[...] d) durch absichtliche Herbeif?hrung von Krankheit oder Kr?fteverfall, absichtliche Selbstverletzung oder versuchte Selbstt?tung. Wenn uns jedoch nachgewiesen wird, dass diese Handlungen in einem die freie Willensbestimmung ausschlie?enden Zustand krankhafter St?rung der Geistest?tigkeit begangen worden sind, werden wir leisten; [...]
Quelle: Europa, E-T 2 Informationen und BedingungenRISIKO- VersicherungTarifwerk 2007
wobei hier zumindest die Alkohol-Abh?ngigkeit noch versichert w?re.
In diesem Sinne...
Dienstag, 30. Januar 2007
Der Pr?sident des Wirtschaftsrates, Prof. Dr. Kurt J. Lauk, zur Gesundheitsreform: "Mit Ludwig Erhard w?re das nicht zu machen gewesen"
30.01.2007 - 10:58 Uhr, Der Wirtschaftsrat der CDU
Trotz gezielter Indiskretionen und handwerklicher Fehler der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und der dadurch bedingten unn?tigen Diskussionen und Schwierigkeiten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel das Schlimmste vermieden:
Die totale Sozialisierung der Privaten Krankenversicherung findet nicht statt.
Die Union hat die Zerst?rung der Privaten Krankenversicherung und die Enteignung von 100 Milliarden Euro Altersr?ckstellungen durch Ulla Schmidt ausgebremst.
Dennoch: Dieser Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform w?re mit dem Vater der Sozialen Marktwirtschaft und des Wirtschaftswunders, mit Ludwig Erhard nicht zu machen gewesen.
I. Sozialdemokratische Neiddebatte stellt die Realit?ten auf den Kopf. Entgegen allen Vorurteilen sind bei der Privaten Krankenversicherung nicht ?berwiegend Million?re versichert, sondern zur H?lfte Soldaten, Beamte und deren Familienangeh?rige. 71 Prozent der privat Versicherten verdienen im Monat weniger als die gesetzlich vorgesehene Beitragsbemessungsgrenze in H?he von 3.562 Euro und m?ssen zudem im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung die Versicherungsbeitr?ge f?r Ihre Angeh?rigen selber zahlen.
II. Wenn die Privaten Krankenversicherungen gezwungen werden, gegen ihren Willen jedes neue Mitglied zu einem Basistarif aufzunehmen, ist dies ein Anschlag auf die unternehmerische Entscheidungsfreiheit.
Hier wird Politik zu Lasten Dritter gemacht.
Die langj?hrig Versicherten werden jetzt zus?tzlich zur Kasse gebeten. Sie sollen f?r die mitzahlen, die sich bisher nicht in der Privaten Krankenversicherung versichert haben.
Die 100 Milliarden Altersr?ckstellungen sind angespartes Geld nicht etwa von Million?ren, sondern in der Mehrzahl von kleinen Leuten und dienen der Vorsorge.
Es muss aufger?umt werden mit dem Vorurteil, dass die PKV ein Ghetto von reichen Leuten ist, die sich ihrer Verantwortung in der Gesellschaft entziehen!
Diese Zwangs-Umverteilung zu Lasten der bisherigen PKV-Kunden kommt einer Enteignung gleich.
Der Plan von Ulla Schmidt, diese R?cklagen umzuverteilen, entsprechen sozialistischer Staatsideologie, die wir seit dem Zusammenbruch 1989 ?berwunden glaubten.
Die SPD zeigt hier einen Weg, der B?rger enteignet und Ihrer Eigenverantwortung beraubt.
III. Der Gesetzentwurf f?hrt nicht zur St?rkung, sondern zur Schw?chung des Wettbewerbs,weil die Beitr?ge nicht mehr durch die einzelnen Kassen, sondern durch die Gesundheitsministerin per Verordnung festgelegt werden sollen.
Damit werden Markt und Wettbewerb zu Gunsten eines staatlich diktierten Einheitsbeitrages ausgehebelt.
Der Mini-Spielraum f?r einzelne Kassen, Zusatzbeitr?ge zu erheben, ?ndert an dieser Wettbewerbsfeindlichkeit ?berhaupt nichts.
Verschwendung und Unwirtschaftlichkeit bleiben weiterhin nicht bestraft.
Ein Zwang zur Sparsamkeit entsteht nicht.
Der Wirtschaftsrat h?lt es f?r grunds?tzlich ordnungspolitisch falsch, die funktionierenden Privaten Krankenversicherungen zu Gunsten der maroden Gesetzlichen Krankenversicherungen zu schw?chen.
Das System der Privaten Krankenversicherung sollte Modell f?r die gesetzliche Krankenversicherung sein - der umgekehrte Weg f?hrt in Staatsmedizin und Leistungsminderung wegen Kostenexplosionen.
Der Wirtschaftsrat ist zuversichtlich, dass in einer CDU / CSU - FDP-Koalition nach 2009 die Stellschrauben so korrigiert werden k?nnen, dass die massiven ordnungspolitischen Fehler behoben werden.
Sp?testens dann muss einer der schwerwiegendsten M?ngel dieser Gesundheitsreform angegangen werden:
Der massive Anstieg der Beitragss?tze f?r die Gesetzliche Krankenversicherung zieht den Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Familien, Rentnern und Studenten immer mehr Geld aus der Tasche.
Das muss gestoppt und ins Gegenteil gewendet werden.
Nur durch sinkende Beitr?ge im Gesundheitswesen wird die Basis f?r neue Arbeitspl?tze gest?rkt.
In dem ?ber 500 Seiten umfassenden Gesetzentwurf gibt es keinen einzigen wirklich wirkungsvollen Ansatz zur Kostensenkung.
Im Gesundheitswesen k?nnten 20 Milliarden Euro durch besseres Wirtschaften und weniger B?rokratie eingespart werden. Die Qualit?t der medizinischen Versorgung darf nicht angetastet werden. Es geht darum, die betriebswirtschaftlichen Reserven zu heben.
Mit freundlicher Genehmigung Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Wahre Worte ...
Gemeinsame Presseerkl?rung
AOK-Bundesverband, Bonn
BKK Bundesverband, Essen
IKK-Bundesverband, Bergisch Gladbach
See-Krankenkasse, Hamburg
Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V., Siegburg
AEV - Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V., Siegburg
Siegburg, 30.01.2007
Appell der Krankenkassen an Abgeordnete im Gesundheitsausschuss
Gesundheitsreform nicht zustimmen ? Mehrbelastungen verhindern!
Anl?sslich der Beratungen im Gesundheitsausschuss am 31. Januar 2007 appellieren die Spitzenverb?nde der gesetzlichen Krankenkassen noch einmal eindringlich an die Ausschussmitglieder, der Gesundheitsreform nicht zuzustimmen und somit den Weg f?r einen Neustart frei zu machen. Die Spitzenverb?nde betonen, auch die Flut der ?nderungsantr?ge habe die Reform nicht besser gemacht. Die gro?en Kritikpunkte bleiben: Die finanziellen Probleme werden nicht gel?st, die Versicherten werden st?rker belastet, es gibt weniger Wettbewerb, es entstehen mehr B?rokratie und Staatsmedizin. Dar?ber hinaus ist das Ziel der Koalition, einen fairen Wettbewerb zwischen GKV und PKV zu erreichen, v?llig fehlgeschlagen. Die Privilegien der PKV bleiben weitgehend erhalten, die PKV wird weiterhin nicht ad?quat an der solidarischen Finanzierung der Gesundheitskosten beteiligt.
Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens wurden zahlreiche Zugest?ndnisse an die Leistungserbringer gemacht, kritisierten die Spitzenverb?nde. Dies wird die GKV finanziell weiter belasten. So soll der Solidarbeitrag der Krankenh?user von 500 Mio. Euro auf 250 Mio. Euro abgesenkt werden, auf den Ausgabenabschlag bei Fahrkosten wird ganz verzichtet. Eine kostenneutrale Umsetzung der Honorarreform in der vertrags?rztlichen Versorgung ist nach wie vor nicht gew?hrleistet. Insgesamt wird dies dazu f?hren, dass sich die von den Spitzenverb?nden gesch?tzten Mehrbelastungen durch die Gesundheitsreform auf rd. 600 Mio. Euro allein in diesem Jahr summieren. Im ?brigen k?nnen auch die geplanten Leistungsverbesserungen nicht dar?ber hinwegt?uschen, dass die Reform auch strukturell in weiten Teilen ein Fehlschlag ist. Die neuen M?glichkeiten zum Abschluss von Einzelvertr?gen laufen weitgehend ins Leere, da nicht sichergestellt ist, dass die kollektivvertraglichen Budgets bereinigt werden.
Die Spitzenverb?nde warnen zudem vor den Folgen der Organisationsreform. Da die gut funktionierenden Selbstverwaltungsstrukturen der GKV zerst?rt werden und gleichzeitig mit dem Spitzenverband Bund eine neue komplexe Struktur aufgebaut werden muss, wird nicht nur neue B?rokratie geschaffen, sondern werden auch wichtige anstehende Projekte gef?hrdet. In die Phase der Umstrukturierung fallen die Entwicklung des neuen Verg?tungssystems f?r ?rzte, die Weiterentwicklung des Verg?tungssystems f?r die Krankenh?user ebenso wie die j?hrlichen Vorgaben f?r die Honorare der ?rzte und Zahn?rzte, die Bestimmung der Festbetr?ge f?r Arznei- und Hilfsmittel, die Ausgestaltung der Telematik und vieles mehr.
Die Spitzenverb?nde appellieren an die Ausschussmitglieder, jetzt eigenverantwortlich zu handeln und diese Reform zu stoppen.
Presseerkl?rung Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.
Donnerstag, 25. Januar 2007
Zu dem Artikel ' Wirtschaftsweiser R?rup fordert einheitliche Krankenversicherung' hier nochmal ein Nachtrag.
Gerade eben erreichte uns die Genehmigung der Zeit Autorin Frau Cerstin Gammelin, den Lesern des Versicherungs Blogs den vollst?ndigen Artikel der Zeit zur Verf?gung zu stellen.
Der Artikel steht hier als PDF-Dokument zum Download bereit.
Freitag, 19. Januar 2007
Hat Ulla Schmidt abgedankt?
Uns-Ulla wirft wirklich das Handtuch??
Obwohl sie ja keine Bedenken wegen dem Flickwerk Gesundheitsreform und den offensichtlichen Fehlern in dem Konstrukt Gr?RaZ hat.
Ja, zumindest wenn man der Bild-Zeitung glauben darf.

Als Nachfolger pr?sentierte die Bild-Zeitung Herrn Horst Seehofer.
Gefunden im BILDBlog
Montag, 25. Dezember 2006
Im allgemeinen Weihnachtstrubel (by the way: Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest) w?re fast eine Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes untergegangen: Die gesetzliche Sozialversicherung (also gesetzliche Krankenkassen, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherung, die Alterssicherung der Landwirte sowie die Bundes?agentur f?r Arbeit ) verbucht in den ersten drei Quartalen 2006 ein Plus in H?he von 10,6 Milliarden Euro.
Ma?geblich f?r diese Entwicklung waren die gesetzliche Renten?ver?sicherung (?berschuss Januar bis September 2006: 4,4 Milliarden Euro; Defizit im vergleichbaren Vorjahreszeitraum: 5,3 Milliarden Euro) und die Bundesagentur f?r Arbeit (?berschuss in den ersten neun Monaten 2006: 6,3 Milliarden Euro; Defizit im Zeitraum Januar bis Ende September 2005: 3,1 Milliarden Euro). Der hohe ?berschuss dieser beiden Zweige der Sozialversicherung resultierte vor allem aus h?heren Beitrags?einnahmen (gesetzliche Rentenversicherung: + 10,7 Milliarden Euro; Bundesagentur f?r Arbeit: + 3,6 Milliarden Euro) aufgrund der Vorverlegung der F?lligkeit der Beitr?ge im Jahr 2006. Ebenfalls aus dem Vorziehen der F?lligkeit der Beitragszahlung erkl?rt sich der ?berschuss bei der Pflegeversicherung (0,3 Milliarden Euro im ersten bis dritten Quartal 2006). Die gesetzliche Krankenkassen schlossen im Zeitraum Januar bis Ende September 2006 mit einem leichten Defizit von 0,3 Milliarden Euro ab.
Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung vom 22. Dezember 2006
Interessant an dieser Pressemitteilung ist, dass der Taschenspieler-Trick oder besser die Bilanzkosmetik, sprich die Vorverlegung der F?lligkeit der Sozialversicherungsbeitr?ge f?r Arbeitgeber, die Ergebnisse der Sozialversicherung doch erheblich besch?nigt. Frei nach Winston Churchill Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gef?lscht habe.
Samstag, 16. Dezember 2006
Der Abmahnwahn treibt neue Stilbl?ten.
In dem vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Fall wird der Saftblog, ein Cooperate Blog einer Saftkelterei durch Deutsche Olympische Sportbund e.V. aufgrund der Beitr?ge ' Die Olympiade von Turin beginnt am Montag' und ' Nacholympische Gedanken oder im Sport sind wir Spitze' wegen angeblicher, und jetzt festhalten, Rufausbeutung, Urheberrechtsverletzung, Irref?hrung, Markenrechtsverletzung mit einem Streitwert von 150.000 Euro abgemahnt.
Ein Statement des Deutschen Olympischen Sportbund e.V. wurde auf Frank Herolds marketing-blog.biz ver?ffentlicht: Lieber Saftblog, liebe Blogosph?re,...
...wenn einer eine Marke hat, dann kann er was erleben. Da gibt's Trittbrettfahrer - die gibt's gar nicht. Wir meinen nicht die Schule, die Sommerspiele ausrichtet. Oder den Gastwirt, der den Olympiaspie? grillt. Vielleicht auch nicht den guten Walther-Saft - aber leider konnten unsere Anw?lte das noch nicht beurteilen. Weil sich das Unternehmen noch nicht beim Absender gemeldet hat. Schade, denn sonst h?tten sie erfahren, dass es in der Vergangenheit viele F?lle gab, bei denen die Abmahnkosten deutlich gesenkt wurden, weil sich herausgestellt hat, dass es sich um einen "kleinen Fisch" handelte. [...]
Nun noch etwas zum Thema blog. Wenn ich in einer Zeitung, im TV oder im Internet eine Marke verwende, die mir nicht geh?rt und abgemahnt werde, dies zu unterlassen, werde ich dies tun. Und sicher nicht sagen, ich stelle die Zeitung ein, ich schlie?e den Sender, ich nehme ich den blog vom Netz? Schon gar nicht, wenn es sich wie in diesem Fall nicht um ein Presseorgan, um das zentrale Werbe- und Marketing-Tool eines Unternehmens handelt.
So, und jetzt rufe ich Frau Walther an und sage Ihr dies alles selbst. Denn so toll Bloggen auch ist - manchmal ist der direkte Weg der Bessere.
Michael Schirp
Pressesprecher Deutscher Olympischer Sportbund
Tja, Herr Schirp, hier wurde wohl mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wie die Blogsuche bei Google beweist. Ich denke den direkten Weg h?tte man auch vor dem Beauftragen der Ferkelstecher gehen k?nnen. Zumeist bewirkt ein kurzes Telefonat bei weitem mehr als mit voller Wucht den juristischen Dampfhammer zu benutzen.
An dieser Stelle Gr??e an Arne Trautmann, treffender h?tte man es nicht schreiben k?nnen.
Donnerstag, 7. Dezember 2006
Das Fachmagazin Consultant hat im Heft 12/2006 unter dem Titel " Schutzschirm im Unternehmeralltag" einen Artikel ?ber die private Krankenversicherung f?r Selbstst?ndige ver?ffentlicht.
Den vollst?ndigen Artikel finden Sie hier.
Montag, 4. Dezember 2006
Spiegel Online berichtet im Zusammenhang mit der Gesundheitsreform 2006 ?ber die Ver?rgerung der ?rzte.
So sollen tausende ?rzte, Apotheker und Pfleger gegen die Gr?RaZ auf die Stra?e gehen und demonstrieren.
Als Termin ist der 1. April 2007 vorgesehen, der Tag an dem die Gesundheitsreform 2006 in Kraft treten soll.
Nennen wir diese Gesundheitsreform einfach einen schlechten April-Scherz.
In diesem Sinne...
Montag, 20. November 2006
Der neue wulkan ?rztekalender 2007 ist auf dem Markt.
Damit wird das Trauerspiel um die Gr?RaZ ( Gr??te Reform aller Zeiten, Anm. d. Red.) humoristisch aufgearbeitet.
Dienstag, 14. November 2006
In der aktuellen Online-Ausgabe von Stiftung Warentest und in der Ausgabe FINANZtest 12/2006 findet sich ein interessanter Testbericht zur PKV:
FINANZtest hat 344 Tarife von privaten Krankenversicherungs-Anbietern ausgewertet und unter anderem nach foldenden Kriterien bewertet:
- Aktuelles Preis-Leistungs-Verh?ltnis
- Beitragsentwicklung in den vergangenen acht Jahren
Die Tarife wurden auch in folgenden Kategorien eingeteilt:
PKV-Tarife f?r angestellte M?nner
PKV-Tarife f?r angestellte Frauen
PKV-Tarife f?r selbstst?ndige M?nner
PKV-Tarife f?r selbstst?ndige Frauen
PKV-Tarife f?r m?nnliche Beamte mit 50 Prozent Beihilfe
PKV-Tarife f?r Beamtinnen mit 50 Prozent Beihilfe
Die Sieger des Tests "private Krankenversicherung f?r Angestellte" zeigt der Screenshot (mit freundlicher Genehmigung von Stiftung Warentest):
 Der vollst?ndige Test ist kostenpflichtig und kann auf den Seiten von Stiftung Warentest abgerufen werden.
Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ein Wettbewerb ist ziemlich in Vergessenheit geraten:
Der Internationale Weblog-Award 2006 oder auch kurz " BOBs" der Deutschen Welle.
Die Jury hat eine Vor-Auswahl der besten Blogs aus 5.500 teilnehmenden Blogs getroffen. In jeder der 15 Kategorien wurden die zehn besten Blogs ausgew?hlt.
Nun geht es ins Finale, in die Abstimmungsphase des Best-of-Blogs-Awards, und wir rufen die User zur regen Teilnahme auf.
Auch das Versicherungs Blog nahm an der Vorauswahl teil. In die Finalrunde haben wir es nicht geschafft. Unter anderem wurden wir von Blogs wie dem Handelsblatt-Blog Indiskretion Ehrensache ?berholt.
Dennoch, unsere Stimme bei der Abstimmung geh?rt Thomas Kn?wer, dem wir an dieser Stelle f?rs Finale viel Gl?ck w?nschen.
Zur Abstimmung des BOBs Awards...
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