Montag, 25. Oktober 2010
Wenn Dirk Ehlers aus Kiehl meint er habe fast jedes Jahr eine Neue, dann spricht der 41jährige Familienvater nicht von seiner Frau oder gar einer Freundin, sondern von einer Autoversicherung. Seine vierköpfige Familie leistet sich zwei Autos und einen Oldtimer. Damit der
stattliche Fuhrpark das Familienbudget nicht all zu sehr strapaziert, vergleicht Dirk Ehlers regelmäßig die Prämien und wechselt konsequent zum jeweils günstigsten Anbieter: Ein paar Tankfüllungen jährlich kann die Kündigung der Kfz-Versicherung da durchaus bringen. Hintergrund ist der harte Preiswettbewerb der Autoversicherer, der die Prämien für Neukunden schon seit
einigen Jahren immer weiter purzeln lässt. Im Schnitt sinken die Beitragseinnahmen in der Autoversicherung jährlich um zwei bis drei Prozent.
Doch bevor man sich nur wegen günstigerer Preise für eine andere Versicherungsgesellschaft entscheidet, sollten die Angebote genau mit Hilfe eines Tarifrechners betrachtet werden, der die Zusatzversicherungen und Rabattmöglichkeiten der Anbieter in die Kalkulation miteinbezieht.
Aus welchem Grund sollte ich überhaupt meine Kfz-Versicherung wechseln?
Wie zügig wird bei einem Schaden reguliert? Wie hoch fällt die Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse aus? Ist meine Versicherung gut erreichbar? Diese Fragen zur Servicequalität kann man meist erst im Ernstfall, nämlich nach einem Schaden beantworten, wenn man die Leistungen des Versicherers schnell in Anspruch nehmen möchte.
Freitag, 14. November 2008
In Zeiten der weltweiten Vernetzung gehen die Kranken h?ufig nicht mehr zum Arzt sondern suchen zuerst mal mit Hilfe der gro?en Suchmaschinen nach den m?glichen Ursachen im Internet. Dieser Entwicklung will nun Google mit dem neuen Service Google Flu Trend entsprechen.
Dabei soll Google Flu Trend m?gliche Grippewellen um bis zu zehn Tage fr?her erkennen als die nationalen Gesundheitsbeh?rden.
Dass dieses regionale Userverhalten auch in der Realit?t funktioniert, hat der signifikante Anstieg von Suchanfragen zu Grippesymptomen in einem Landstrich der USA bewiesen. Dabei hatte Google bereits vor der amerikanischen Gesundheitsbeh?rde vor einer Grippeepidemie warnen k?nnen.
In der bisherigen Phase wird der Service Google Flu Trend nur die USA angeboten, wobei dieser Service auch weltweit angeboten werden kann.
Nun, wozu braucht man dann noch die staatlichen Organe zur Gesundheitsvorsorge? Ich mein der Arzt kann ja eigentlich schon mit der Gesundheitssuchmaschine Google Health ersetzt werden
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Jedes Jahr kommen sie - die voraussichtlichen Rechengr??en f?r die Sozialversicherung des n?chsten Jahres.
Ebenso wie jedes Jahr steigen die meisten Werte an, wobei die Steigerungen aufgrund des einheitlichen Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenversicherung eigentlich noch sehr moderat sind.
Hier die Zahlen, Daten und Fakten f?r das Jahr 2009:
Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung
Alte Bundesl?nder: 5400 Euro im Monat bzw. 64800 Euro pro Jahr
Neue Bundesl?ndern: 4550 Euro im Monat bzw. 54600 Euro pro Jahr
Dabei gelten die oben genannten Werte sowohl f?r die Renten- als auch f?r die Arbeitslosenversicherung. Der Durchschnittswert oder besser gesagt das Durchschnittentgelt, das zur Bestimmung der Entgeltpunkte im jeweiligen Kalenderjahr herangezogen wird, soll im Jahr 2009 30879 Euro betragen.
Beitragsbemessungsgrenze f?r die gesetzliche Krankenversicherung und die Pflegeversicherung:
Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) f?r die gesetzliche Krankenversicherung steigt auf 3675 Euro monatlich beziehungsweise auf 44100 Euro pro Jahr. Der Wert gilt sowohl f?r die alten als auch f?r die neuen Bundesl?nder
Jahresarbeitsentgeltgrenze f?r die Pflege- und Krankenversicherung
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze wird im Jahr 2009 in den alten und neuen Bundesl?ndern 4050 Euro pro Monat bzw. 48600 Euro pro Jahr betragen.
Bezugsgr??e
Die Bezugsgr??e f?r das Jahr 2009 wird in den alten Bundesl?ndern Bezugsgr??e 2520 Euro betragen. Dies ist ein Jahresbetrag von 30240 Euro. In den neuen Bundesl?ndern wird sich die Bezugsgr??e auf 2135 Euro pro Monat betragen. Dies entspricht einer j?hrlichen Bezugsgr??e von 25620 Euro.
Montag, 11. August 2008
Nun, die Anw?lte wurden wegen des Content-Diebstahls dann doch nicht mehr besch?ftigt. Allerdings gebietet es meiner Meinung nach der Anstand mal zumindest ein kleines ' Entschuldigung, es kommt nicht wieder vor' beim Gesch?digten vorzubringen.
Allerdings leben wir in einer doch sehr vernetzten Welt, und die einzige Aussage vom Content-Dieb ist diese hier:
[...] wenngleich mir nicht bewusst ist, welchen Inhalt Sie meinen, habe ich den gesamten Inhalt der Rubrik Versicherung gel?scht.
Ich betrachte die Angelegenheit damit als erledigt und verbleibe, mit freundlichen Gr??en
Matthias Naversnik
-weiterhilfe.de-
O tempora, o mores kann man da nur sagen.
Freitag, 8. August 2008
Wow ich bin echt ?berrascht, wie einfach es sich einige Webmaster (oder sollte man besser sagen Adsense-Werbetr?ger) machen:
Gestern wurde unsere Webseite mal wieder mit Copyscape ?berpr?ft, und siehe da, es ist schon interessant zu sehen, dass die eigenen Inhalte wortw?rtlich kopiert wurden:
Original:
Raubkopie:
Und was macht man als Beklauter?
Man schreibt eine Mail:
[...] Sehr geehrter Herr Naversnik,
wir fordern Sie hiermit auf, alle Inhalte unserer Internetpr?senz versicherungguenstig.com bzw. http://blog.versicherungguenstig.com von dem Portal http://www.weiterhilfe.de zu l?schen.
Laut Denic sind Sie Domaininhaber und Betreiber der Webseite http://www.weiterhilfe.de.
F?r die L?schung aller Inhalte sehe ich auch eine Frist bis 8.8.2008 16:00 Uhr vor. Nach fruchtlosen Verstreichen dieser Frist werden wir ohne weitere Ank?ndigung rechtliche Schritte gegen Sie einleiten.
Bitte weisen Sie die L?schung aller widerrechtlich kopierten Inhalte innerhalb der genannten Frist nach.
[...]
Ob nun die Anw?lte heute noch Arbeit bekommen?
Samstag, 12. Juli 2008
F?r die meisten GKV Versicherten dreht sich im n?chsten Jahr die Preisspirale weiter: Der Spiegel berichtet gerade, dass im n?chsten Jahr der einheitliche Krankenkassensatz bei 15,6 Prozent des Bruttolohns liegen wird. Damit wird die gesetzliche Krankenkasse nach Berechnungen der AOK durchschnittlich um 0,7 Prozentpunkte f?r die meisten GKV Versicherten teuer als bisher.
In Euro ausgedr?ckt sind das etwa 300 Euro pro Jahr f?r den einzelnen GKV - Versicherten.
Theoretisch werden mit der Einf?hrung des Gesundheitsfonds im n?chsten Jahr alle Krankenkassen den gleichen Krankenkassensatz verlangen. Die Einnahmen flie?en in einen gemeinsamen Topf, den Gesundheitsfonds und werden von dort an die gesetzlichen Krankenversicherungen ausgesch?ttet. Wenn nun eine GKV mit dem Betrag, den sie daraus erh?lt, nicht auskommt, kann sie von den Mitgliedern einen Zusatzbeitrag verlangen - bis zu einem Prozent des Monatseinkommens oder, unabh?ngig vom Einkommen, bis zu acht Euro. In diesem Fall kann der Versicherte von seinem Sonderk?ndigungsrecht Gebrauch machen.
In anderen Worten: Das System der gesetzlichen Krankenversicherung wurde vor allem durch die Gesundheitsreform von Tri-Tra-TrUlla Schmidt weiter destabilisiert und jeglichen Wettbewerbs beraubt. Die wirklichen Konsequenzen dieser Reform ohne Sinn und Zweck sind zwar jetzt schon abzusehen, wurden allerdings auf die n?chsten Regierungen und Generationen verschoben.
Dienstag, 10. Juni 2008
Die private Krankenversicherung hat bis jetzt alle Angriffe von reformw?tigen Politikern ?berstanden, doch nun kommt der Z?ndstoff, der das gesamte System der PKV in Flammen aufgehen lassen k?nnte aus den eigenen Reihen.
Die gro?en Krankenversicherungsgesellschaften wie die Allianz, Axa und Ergo wollen laut einem Arbeitspapier das Gesch?ftsmodell der Privatkrankenkassen abschaffen und statt dessen eine Einheitsversicherung einf?hren.
K?nftig sollen die privaten Versicherungsgesellschaften eine Einheitspr?mien erheben und zwar unabh?ngig von Alter und Geschlecht (das kommt mir doch irgendwie bekannt, klingt nach der guten alten B?rgerversicherung der SPD aus der ?ra der Gesundheitsreform 2007) und alle Privatkrankenkassen w?rden diese Grundsicherung zu denselben Konditionen anbieten. Zeitgleich w?rde die Gesundheitspr?fung abgeschafft werden und Beitr?ge der Kinder in der PKV w?rden aus Steuermitteln des Staates ?bernommen werden.
Zeitgleich w?rden die einzelnen privaten Versicherer zu diesem Basisschutz Ad-Ons in Form von Krankenzusatzversicherungen anbieten.
Grundtenor dieses Arbeitspapiers ist in wenigen Worten: Die Trennung zwischen den gesetzlichen und privaten Krankenkassen wird damit faktisch abgeschafft.
Dann sei mir eine Frage erlaubt: Wenn die gro?en Versicherungsunternehmen wie die Allianz die Abschaffung der privaten Krankenkasse freiwillig und aus eigenen St?cken fordert, wieso zum Geier klagt eben genau die Allianz gegen das GKV-WSG, besser bekannt unter dem Namen Gesundheitsreform 2007?
Meine lieben SEOs und Hobby Webmaster.
Ich teile hiermit offiziell mit, nein, im Versicherungs Blog gibt es keine Nofollow Links f?r Umme.
Und, nein ich mache keinen Linktausch mit doch sehr seltsamen Linklisten.
Und ?berhaupt fliegt der Button NoNofollow jetzt mal weg.
NACHTRAG:
Meine lieben Freunde von Seo-Lexikon.eu: Eigentlich bringt euer Service so viel wie Rollschuhe an ner Kuh - nichts, aber ihr macht einem Webmaster echt das Leben schwer mit dieser doch sehr d?mlichen Liste.
Nehmt die Liste doch bitte einfach mal aus dem Netz, die betroffenen Webmaster w?ren euch sehr dankbar.
Donnerstag, 27. März 2008
Gerade flattert die Pressemitteilung der Allianz Private Krankenversicherung auf den virtuellen Tisch:
Die Allianz Private Krankenversicherung wird heute beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die im Jahr 2007 in Kraft getretene Gesundheitsreform Klage einreichen.
Mit der Verfassungsbeschwerde will die Allianz Private auch die Interessen ihrer Kunden wahren:
Haupts?chlich richtet sich die Klage gegen den Basistarif, so der Vorstandsvorsitzende Ulrich Rumm der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG.
Auch stelle die Regelungen des so genannten GKV-Wettbewerbsst?rkungsgesetzes insgesamt einen gravierenden Eingriff des Gesetzgebers in das Gesch?ftsmodell der privaten Krankenversicherung dar, denn bei dem neuen Basistarif stehen PKV-Unternehmen grunds?tzlich unter Kontrahierungszwang, d.h. die Versicherungsunternehmen sind verpflichtet, Kunden unabh?ngig von ihrem Gesundheitszustand und finanzieller Leistungskraft zu versichern.
Auch sind Leistungsausschl?sse und Risikozuschl?ge laut dem GKV-WSG nicht zul?ssig und dadurch wird die risikoad?quate Kalkulation der Beitr?ge zu Lasten der Bestandskunden ausgehebelt.
Dadurch wird die Chancengleichheit von PKV und GKV im Wettbewerb ad absurdum gef?hrt.
Man darf also gespannt sein, ob die Gesundheitsreform 2007 nicht dort endet, wo dieses Ref?rmchen ohne Sinn und Zweck wirklich hingeh?rt: Im M?lleimer der Geschichte
Freitag, 14. März 2008
Das Handelsblatt meldet gerade, dass der Merkel-Murks Teil 3 oder auch Tri-Tra-Tr Ulla Schmidts Reformwahn die H?rde Bundestag inzwischen passiert hat.
Wie auch bei der Gesundheitsreform wurde das Ref?rmchen, das keinerlei Wirkung bei der Sicherung der gesetzlichen Pflegeversicherung gegen die demographische Entwicklung der Bev?lkerung hat, von unseren Volksvertretern abgesegnet.
Hier nochmal einige Punkte, die kurzfristig als Unique Point of Sale dem Stimmvolk unter die Nase gerieben werden:
- Altersverwirrte und psychisch Kranke bekommen zus?tzliche Leistungen
- Es werden Pflegest?tzpunkte eingerichtet
- Es werden Fallmanager eingef?hrt.
- Pflegende Angeh?rige haben nun Anspruch auf eine sechsmonatige unbezahlte Freistellung von der Arbeit, in der sie weiterhin sozialversichert sind.
- Dar?ber hinaus wird ein Freistellungsanspruch f?r bis zu zehn Arbeitstage f?r pflegende Angeh?rige eingef?hrt.
- Der T?V wird zuk?nftig einmal im Jahr die Pflegeheime einer ?berpr?fung unterziehen
- Die Ergebnisse dieser Pr?fungen werden in 'verst?ndlicher Form' ver?ffentlicht
- Pflegekr?fte sollen zuk?nftig zu orts?blichen Geh?ltern bezahlt werden
Achja, eines kann man heute schon ?ber diese Pflegereform sagen: Die gesetzliche Pflegeversicherung wird teurer
Dienstag, 4. März 2008
In Deutschland leben beinahe 2,13 Millionen pflegebed?rftige Menschen, wobei die Tendenz aufgrund der Altersstruktur unserer Gesellschaft steigend ist.
Aufgrund dieser Tendenz ist es notwendig, endlich eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung voranzutreiben.
Montag, 3. März 2008
Einen interessanten Artikel gibt es bei der Frankfurter Allgemeinen zu lesen:
41 Prozent leben in Deutschland laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes von Ihrer H?nde Arbeit. 28 Prozent der B?rger, zumeist Kinder, werden durch Angeh?rige versorgt. 22 Prozent beziehen Rente oder Pension und 6 Prozent der Befragten bestreiten mit Arbeitslosengeld I oder II ihren Lebensunterhalt.
Donnerstag, 17. Januar 2008
Das neue Versicherungsvertragsgesetz ist seit dem 1.1.2009 in Kraft.
Die Versicherungsgesellschaften haben es zum gro?en Teil bis heute noch nicht fertig gebracht, eine erste Kundeninformation zum VVG zu ver?ffentlichen.
Dies hat nun das Bundesministerium der Justiz mit einer Info-Brosch?re zum Thema Versicherungsvertragsgesetz getan.
Manchmal ist der Staat doch schneller als die Versicherungsunternehmen
Samstag, 24. November 2007
Vor fast einem Jahr k?ndigte der PKV Verband bereits eine drastische Beitragsanpassung in der PKV wegen der Gesundheitsreform 2007 an:
Nun, die Kollegen von Spiegel Online berichten gerade, dass zwei gro?e Gesellschaften, die DKV und Allianz, mit dem Reigen der Beitragsanpassung beginnen.
Von 10 Prozent und mehr bei der DKV ist da in dem Spiegel Online Bericht die Rede.
Das k?nnte ja durchaus noch interessant werden mit dem Jahresendgesch?ft
Montag, 12. November 2007
Die Arzneimittel-Zulassungsbeh?rden des Bundesministeriums f?r Gesundheit und des Bundesministeriums f?r Ern?hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) stellen einen erweiterten Zugriff auf Arzneimittelinformationen zur Verf?gung:
Seit Neuestem kann man sich ?ber das Arzneimittel-Informationssystem auf PharmNet.Bund.de ?ber die einzelnen Medikamente informieren, z.B. wie die einzelen Medikamente eingenommen werden, wer der Inhaber der Zulassung ist bis hin zur Packungsbeilagen.
Dies gilt f?r alle Medikamente, die seit September 2005 die Zulassung durch die Arzneimittel-Zulassungsbeh?rden beantragt haben.
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