Donnerstag, 27. September 2007
Das Rentenalter wurde ja bereits f?r alle nach 1964 geborenen angehoben, wobei das Rentenalter langsam auf das 67. Lebensjahr angehoben wird.
Nun zieht auch die betriebliche Altersversorgung nach.
Haufe-Online meldet soeben, dass das Mindestrentenalter in der betrieblichen Altersversorgung ab 2012 auf das 62. Lebensjahr angepasst werden soll. Zeitgleich wird auch f?r die weiteren staatlich gef?rderten Altersversorgungen wie die Riester-Rente und R?rup-Rente das Mindestalter f?r den Rentenbeginn auf das 62. Lebensjahr angehoben.
Dienstag, 31. Juli 2007
Eine durchaus interessante Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (Urteil vom 12. Juni 2007 - 3 AZR 14/06) gibt vor allem den Arbeitgebern zu denken. Nach diesem Urteil ist es durchaus verfassungsgem??, dass Arbeitgeber im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung stets f?r die dem Arbeitnehmer versprochenen Leistungen haftet. Dabei ist unerheblich, ob die betriebliche Altersversorgung durch Aufwendungen des Arbeitgebers oder Entgeltumwandlung finanziert wird. Dies ist auch im Betriebsrentengesetz ( ? 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG) festgehalten.
Fazit: Zwar wurde die staatliche F?rderung ?ber das Jahr 2008 hinaus gew?hrt, mit diesem Urteil ?berlegen es sich aber einige Arbeitgeber, ob das Thema Betriebliche Altersversorgung im eigenen Betrieb verst?rkt beworben wird.
Montag, 9. Juli 2007
Zum ersten Mal seit Einf?hrung der Hartz IV Regelung im Jahr 2005 sollen die Ausgaben f?r die Reform im Plan liegen. Dies meldet die Financial Times Deutschland in der Onlineausgabe
Die anhaltend gute Konjunktur wirkt sich mittlerweile auch d?mpfend auf die Ausgaben f?r Langzeitarbeitslose aus. Nach Berechnungen der Bundesregierung, die der FTD vorliegen, hat der Bund bis Ende Juni rund 17,8 Mrd Euro f?r den Bereich Hartz IV ausgegeben. Das ist weniger als die H?lfte der vorgesehenen Mittel.
Damit k?nnten die Ausgaben f?r die Arbeitsmarktreform erstmals seit ihrem Start im Jahr 2005 im Plan liegen.
Na, zumindest mal ein Lichtblick
Vielleicht hat Franz M?ntefering ja deswegen die staatliche F?rderung der betrieblichen Altersvorsorge so gro?z?gig verl?ngert.
Montag, 2. Juli 2007
Es ist soweit. Wir sind endlich in Second Life vertreten. Wieder mal ist das Team von versicherungguenstig.com am Puls der Zeit. Nachdem wir die ersten waren die eine echte Live Beratung zum Thema Versicherungen ?ber das Internet angeboten haben, bieten wir ab heute Informationen zum Thema Versicherungen und vor allem zur privaten Krankenversicherung in Second Life an.
Ein Danke geht an das Team der Second Life Agentur In World Professionals, die unseren Auftritt erst erm?glicht haben.
Hier geht es zu unserem B?ro in Second Life
Dienstag, 26. Juni 2007
Reuters meldet gerade, dass Arbeitsminister Franz M?ntefering und die SPD die betriebliche Altersvorsorge auch ?ber das kommende Jahr hinaus durch die Befreiung von Sozialbeitr?gen f?rdern wollen.
Komisch, vor einiger Zeit wollte unser Franzl M?ntefering genau diese F?rderung noch ersatzlos streichen.
Montag, 21. Mai 2007
Das Thema Zillmerung in der betrieblichen Altersversorgung birgt f?r den Arbeitgeber nach der aktuellen Rechtssprechung enorme Haftungsrisiken.
So berichtet das Manager Magazin in diesem Beitrag ?ber m?gliche Schadenersatzforderung von Arbeitnehmer gegen deren Arbeitgeber, die ?ber eine Gehaltsumwandlung eine betriebliche Altersversorgung besparen.
Hintergrund dieser m?glichen Schadenersatzforderung ist ein Urteil des Landesarbeitsgericht M?nchen (AZ: 4Sa1152-06 vom 15. M?rz 2007).
Eine Besch?ftigte hatte einen Teil des Bruttogehaltes in eine Versorgungskasse umgewandelt. Wenn nun der Arbeitgeber mit seinen Arbeitnehmern eine Entgeltumwandlung vereinbart, so muss er auch daf?r sorgen, dass die Gehaltsteile in eine sogenannte wertgleiche Anwartschaft umgewandelt werden. Er unterliegt hier einer besonderen F?rsorgepflicht. Das bedeutet, dass der Wert der Versorgungszusage mindestens dem Wert des abgef?hrten Gehalts entsprechen muss. F?r Arbeitgeber bedeutet dies, dass er bei Abschluss der bAV darauf achten muss, dass die Versicherungsgesellschaft nur ungezillmerte Tarife verwendet, ansonsten ist er zum Schadenersatz gegen?ber seinen Arbeitnehmern verpflichtet.
Das vollst?ndige Urteil des Landesarbeitsgericht M?nchen (AZ: 4Sa1152-06 vom 15. M?rz 2007) steht hier als PDF zum Download bereit
Montag, 14. Mai 2007
Echte Hektik, die derzeit in der Wirtschaft herrscht.
Das verkauft Daimler-Chrysler seine einst hochgepriesene US-Tochter an einen H?llenhund, Cerberus, und die Politik in unserem Lande rudert genauso hektisch gegen einen vor einem halben Jahr proklamierten Ausstieg aus der staatlichen F?rderung der betrieblichen Altersvorsorge. Damit d?rfte wohl ein weiterer Mitspieler der Gro?en Koalition, Franz M?ntefering (SPD) wohl einiges an Glaubw?rdigkeit eingeb??t haben.
Aber Einsicht ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung.
Mittwoch, 2. Mai 2007
Der 4. Senat des Bayerischen Landessozialgerichtes hat mit dem Urteil L 4 KR 3/04 vom 14.12.2006 neue Wege beschritten:
So sind von nun an die Ehegatten, welche in der Familien-GmbH als Gesch?ftsf?hrer besch?ftigt sind, versicherungspflichtig in der Sozialversicherung.
Interessant ist vor allem, dass das Bayerische Landessozialgericht sich auf das Urteil des Bundessozialgerichtes bezieht, und damit das sehr umstrittene Urteil zur Versicherungspflicht der Ein-Mann-Gesellschafter Gesch?ftsf?hrer so richtig sch?n hoff?hig macht.
Spitze Zungen k?nnen nun behaupten, dass der Sozialstaat die letzten Schlupfl?cher schlie?t um die Sozialkassen mit m?glichst viel Geld zu f?llen.
Das vollst?ndige Urteil k?nnen Sie hier finden.
Noch Fragen zur Versicherungspflicht? Wir helfen Ihnen gerne.
Freitag, 19. Januar 2007
Auch in der betrieblichen Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) gibt es im Jahr 2007 einige Neuerungen. So wird ab dem 1.1.2007 die Insolvenzsicherung auf Kapitaldeckung umgestellt. Auch m?ssen die Altlasten in der bAV nachfinanziert werden. Dies wurde im Bundesrat bereits am 3. November 2006 mit der ?nderung des Betriebsrentengesetzes beschlossen. Das bisherige Rentenwertumlageverfahren bei der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung wird durch die volle Kapitaldeckung ersetzt.
N?here Informationen finden Sie auch bei Haufe.
Donnerstag, 18. Januar 2007
Um wieviel wird das Jahr 2007 teuerer als letztes Jahr?
Dieser Frage geht der Merkel Rechner der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ein wenig auf den Grund und hat den Merkelrechner bereits vor einigen Tagen ver?ffentlicht.
Mit diesem Tool kann man f?r sein Einkommen und f?r seine individuellen biographischen Daten ausrechnen, ob beispielsweise durch Mehrwertsteuer-Erh?hung und Senkung des Beitragssatzes f?r die Arbeitslosenversicherung unter dem Strich mehr oder weniger im Portemonnaie ist , so schreibt die INSM auf der Homepage.
Langsam sollten wir eine Kategorie Tool des Monats auf dem Versicherungs-Blog einf?hren.
Mittwoch, 29. November 2006
Franz M?ntefering best?tigt weiterhin die Pl?ne, dass die Sozialabgabenfreiheit der betrieblichen Altersversorgung zum Ende 2008 gestrichen wird. Dies ist ja noch nichts neues, wir hatten bereits mehrfach ?ber die betriebliche Altersversorgung und Sparpl?ne der Bundesregierung berichtet.
Durchaus neu in meinen Ohren ist die Behauptung, dass die Sozialabgabenfreiheit im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung von vornherein nur eine 'Anschubphase' gewesen sein soll.
Aber noch besser klingt es, wenn unser geliebter Bundesminister f?r Arbeit und Soziales die Anreize der betrieblichen Altersversorgung, sprich die Sozialabgabenfreiheit der Beitr?ge als 'unvern?nftig' bezeichnet.
Hintergrund der politischen Diarrhoe ist anscheinend eine Kabinettssitzung zum Thema zuk?nftige Weiterentwicklung der Riester-Rente. So sollen laut den Pl?nen des Ministers Berufseinsteiger ab 2008 eine Pr?mie von 100 Euro erhalten, wenn eine Riester-Rente abgeschlossen wird und dar?ber hinaus eine Erh?hung der staatlichen Zulage f?r alle nach dem 1.1.2008 Geborenen von 138 Euro auf 300 Euro.
Ganz dreist dr?ngt sich nun, vor dem Hintergrund der leeren Rentenkassen und sinkender Zahl der Beitragszahler in der Rentenversicherung, die Frage auf, ob die von M?ntefering versprochenen 300 Euro staatlicher Zulage f?r die nach dem 1.1.2008 Geborenen nicht auch irgendwann als "unvern?nftig" und "Anschubphase" bezeichnet werden.
Montag, 6. März 2006
Der Spiegel und die S?ddeutsche Zeitung berichten dar?ber, dass Franz M?ntefering die staatlichen F?rderungen der betrieblichen Altersvorsorge k?rzen m?chte.
So schreibt die SZ, dass die F?rderregeln f?r die so genannte Entgeltumwandlung nach 2008 eingestellt werden soll. Begr?ndet wird der Vorsto? mit der Belastung der Sozialkassen durch die Entgeltumwandlung.
Meiner Meinung nach ist diese Vorgehensweise durchaus problematisch. Nachdem die gesetzliche Rentenversicherung immer weiter in sich zusammen bricht und auch die Versorgung der Renter nur noch durch eine finanzielle St?tzung der Rentenkasse durch Steuergelder m?glich ist, sollten doch Alternativen aufgezeigt und vor allem gef?rdert werden, um sp?terhin der ' Altersarmut' zu entgehen.
Freitag, 18. November 2005
Bis 31.12.2005 haben Gesch?ftsf?hrer einer GmbH die Gelegenheit, die vielleicht steuersch?dlichen Abfindungsvereinbarungen in Pensionszusagen zu ?berpr?fen und n?tigenfalls anzupassen.
Wenn diese Frist nicht genutzt wird und die "fehlerhaften" Klauseln weiterhin bestehen bleiben, m?ssen die gebildeten Pensionsr?ckstellungen in voller H?he gewinnerh?hend aufgel?st werden.
Werden die ?sch?dlichen? Klauseln nicht bis zum Jahresende angepasst, drohen dem Unternehmen erhebliche finanzielle Folgen. Das vollst?ndige Schreiben des Bundesministerium der Finanzen finden Sie hier als PDF zum Download.
Dienstag, 2. August 2005
Der Bundesverband der Verbraucherzentrale (vzbv) fordert die Reform der betrieblichen Altersversorgung.
In der Pressemitteilung des vzbv vertritt Prof. Dr. Edda M?ller, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) unter anderem die Meinung, dass "...unter den jetzigen Bedingungen sich die Attraktivit?t, Akzeptanz und somit auch die Abschlusszahlen nicht erh?hen werden. ... "
"Forderung nach Reform der betrieblichen Altersversorgung" vollständig lesen
Sonntag, 17. Juli 2005
Im Vergleich hat die Direktversicherung gegen?ber der privaten Rentenversicherung klar die Nase vorne.
Nach den ?nderungen in der Besteuerung, das heisst mit der nachgelagerten Besteuerung, bietet die betriebliche Altersvorsorgen, vor allem die Direktversicherung interessante Vorteile f?r den Einzelnen.
Aktuell stellt sich vielen Arbeitnehmern und auch Arbeitgebern die Frage, ob sich eine betriebliche Altersversorgung finanziell lohnt. F?r jede Direktversicherung gilt, da? nirgends sonst eine zus?tzliche private Altersvorsorge derart g?nstig aufgebaut werden kann.
"Die Direktversicherung im Vergleich zu der privaten Rentenversicherung" vollständig lesen
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