Montag, 29. Mai 2006
Der Tagesspiegel berichtet ?ber eine Diskussion zwischen Herrn Norbert Bl?m (ja genau, Mister 'Die Rente ist sicher') und der Autorin Harriet K?hler.
Es sei ein Zitat des Artikels im Tagesspiegel erlaubt:
BL?M: Da wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Erstens: Meine Eltern haben zur Rentenversicherung zehn Prozent Beitrag gezahlt. Ihre Enkel zahlen fast 20 Prozent. Aber das verf?gbare Einkommen meiner Eltern war wesentlich geringer als das ihrer Enkel. Zweitens: Mich st?rt, dass pausenlos verlangt wird, anzugeben, wie hoch die Rente eines 20-J?hrigen ist, wenn er 70 ist. Siemens kann den Kurs der Aktie nicht f?r das n?chste halbe Jahr voraussagen. Da soll jemand die H?he der Rente in 50 Jahren kennen? Als ich 20 war, hat mich gar nicht interessiert, wie hoch meine Rente sein wird. Diese ?bervorsicht einer Generation, die sich doch so kreativ und frei geriert, ist mir v?llig fremd.
K?HLER: Aber das war doch eine ganz andere Zeit, als Sie jung waren. Da konnte man einfach davon ausgehen, wenn man sich anstrengt, dann wird das was. Kein Wunder, dass Sie mit dieser Sicherheit nicht an die Rente gedacht haben. Aber heute ist eben nichts mehr selbstverst?ndlich. Es wird uns pausenlos gesagt, dass wir uns k?mmern m?ssen. Ich bin nicht in einem Anstellungsverh?ltnis und muss meine Altersvorsorge selbst organisieren. Da muss ich schon schauen, was am Ende rauskommt.
BL?M: Ich verstehe , dass es in dieser globalisierten Wirtschaft gro?e Verunsicherung gibt. Aber hinter der Panikmache um die Rente stehen handfeste Interessen der privaten Versicherungen, die das Geld der Sparer in ihre Kassen lenken wollen. Das staatliche Rentensystem ist immer noch das sicherste, weil es auf dem Generationenvertrag aufbaut: Die Jungen sorgen f?r die Alten. Das ist zwar ein Prinzip, das schon im Neandertal galt, es h?lt trotzdem immer. Au?erdem: Gab es schon mal eine Rente, die nicht bezahlt wurde? Seit 120 Jahren hat die gesetzliche Rentenversicherung im Krieg, in Fl?chtlingszeiten, nach der deutschen Einheit immer gezahlt ? im Gegensatz zu den Privaten.
Aufgrund der Realit?t in den Sozialsystemen d?rfte man die Darstellung des Herrn Bl?m wohl etwas ?berholt wenn nicht sogar weltfremd bezeichnen.
Freitag, 19. Mai 2006
Die Deutsche Rentenversicherung bietet einen neuen Service an. Auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung k?nnen Renteninformationen, Versicherungsverl?ufe und Rentenausk?nfte online angefordert werden.
Dienstag, 16. Mai 2006
Das Thema Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung besch?ftigt uns immer wieder. Vor wenigen Tagen noch waren 'nur' die Abgeordneten im Bundestag entsetzt ?ber die Risiken, welche in der gesetzlichen Rentenversicherung schlummern.
Nun bekommt das Thema in die Medien erneut Aufmerksamkeit: Spiegel Online berichtet ?ber eine m?gliche Erh?hung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Rentenversicherung auf bis zu 20,2 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung. Entgegen den Pl?nen der gro?en Koalition m?ssen sich Arbeitnehmer und Wirtschaft 2008 erneut auf steigende Beitragszahlungen an die Rentenkassen einstellen, so die Prognose der Rentensch?tzer - es sei denn, der Aufschwung halte weiter an.
Nun denn, dann hat wohl 'Papa' Franz M?ntefering wohl einiges zu richten in dem Hause gesetzliche Altersvorsorge.
Donnerstag, 11. Mai 2006
Der Rentenbeitragssatz klettert bald auf ?ber 20 Prozent. So bef?rchtet zumindest die Opposition im Bundestag, dass die gesetzliche Rentenversicherung in den n?chsten Jahren gro?e finanzielle Probleme erwartet. Die Tatsachen der letzten Monate und Jahren begr?nden diese Bef?rchtungen.
Aus einem Artikel im Handelsblatt: Nach den bisherigen Pl?nen der Koalition soll der Rentenbeitrag 2007 von 19,5 auf 19,9 Prozent steigen. Damit soll die Schwankungsreserve knapp ?ber dem Mindestwert gehalten werden. F?r 2008 hat das Sozialministerium bereits einen Fehlbetrag von 600 Mill. Euro einger?umt, dessen Deckung noch offen ist.
Mir schweben da immer noch die Prognosen von Bernd Raffelh?schen vor: 32 Prozent Beitragssatz f?r die gesetzliche Krankenversicherung plus 23 Prozent f?r die gesetzliche Rentenversicherung
Montag, 20. März 2006
Nach einer doch sehr langen Suche nach den Kontaktdaten der Deutschen Rentenversicherung:
Die Deutsche Rentenversicherung bietet eine neue Serviceleistung an:
Neben den bereits bekannten Rentenberatungsstellen kann man inzwischen bei Fragen auch das Telefon nutzen: Unter der kostenfreien Rufnummer 0800/10004800 stehen Fachleute f?r Fragen rund um die Rente zur Verf?gung - montags bis donnerstags von 7.30 Uhr bis 19.30 Uhr, freitags von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Donnerstag, 9. März 2006
Nun haben wir es amtlich: Franz M?ntefering hat endlich seinen bereits lange Zeit angek?ndigten "Nationalen Strategiebericht Alterssicherung 2005" ver?ffentlicht. Zeitgleich wurde es endlich offiziell verlautbart, dass die gesetzliche Rentenversicherung alleine NICHT mehr ausreicht um die Rente zu sichern. Die S?ddeutsche Zeitung formulierte es noch drastischer: Von der gesetzlichen Rente alleine kann der Lebensstandard im Alter k?nftig nicht mehr gehalten werden.
Damit Sie die Tragweite dieser Worte selbst ?berpr?fen k?nnen, stellen wir den vollst?ndigen Bericht als PDF online.
Dienstag, 7. März 2006
Und wieder macht Herr M?ntefering Schlagzeilen. Nachdem gestern der Angriff des Herrn M?ntefering auf die staatlichen F?rderungen der betrieblichen Altersvorsorge bekannt wurde, wird der Sozialminister morgen etwas zur gesetzlichen Rente und vor allem deren durchschnittliche H?he mitteilen. Der Spiegel berichtet, dass die monatliche Eckrente im Jahr 2009 bereits um 330 Euro niedriger ausfallen werde als noch vor etwa zehn Jahren prognostiziert.
Hauptproblem der gesetzlichen Rentenversicherung ist, dass die fr?heren Formeln wie Berufseintritt mit 20 Jahren und 45 Jahre Beitragszahlung in die gesetzlichen Rentenkassen inzwischen nicht mehr realistisch sind. Zeitgleich wirken noch einige weitere Faktoren neagitv auf die Rentenentwicklung: Arbeitnehmer zahlen k?rzer in die Rentenversicherung ein, die Lebenserwartung steigt stetig, der Geburtenr?ckgang und die hohe Arbeitslosigkeit f?hren unweigerlich zur Senkung des realen Rentenniveaus.
Die einzige Alternative, die den Einzelnen noch vor der drohenden Altersarmut bewahren kann, ist fr?hzeitig, noch zus?tzlich, zur gesetzlichen Rentenvorsorge eine private Rentenvorsorge zu treffen.
Donnerstag, 26. Januar 2006
Wie bei der Krankenversicherung ?ndern sich auch bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung die Einkommensgrenzen. Diese Erh?hungen gelten allerdings nur in den alten Bundesl?ndern. Zuk?nftig sind in der Rentenversicherung und auch der Arbeitslosenversicherung bis zur H?chstgrenze von 5.250 ? Beitr?ge zu entrichten.
In den neuen Bundesl?ndern bleiben die H?chstgrenzen gleich. Die Zahlen f?r 2006 k?nnen auch hier als pdf eingesehen werden.
Donnerstag, 19. Januar 2006
Noch einmal zum Thema Rentner und Pension?re:
Der Altersentlastungsbetrag sowohl f?r Rentner als auch Pension?re sinkt ebenfalls.
Wer im Jahr 2006 das 65. Lebensjahr vollendet, erh?lt von seinen Nebeneink?nften nur noch 38,4 Prozent steuerfrei, wobei dieser Betrag auf maximal 1824 Euro pro Jahr begrenzt ist. ?ltere Mitb?rger bleiben von dieser Neuregelung verschont. Hier gilt weiterhin der Satz in H?he von 40 Prozent (1900 Euro im Jahr).
Mittwoch, 18. Januar 2006
Nicht nur f?r die Rentner, sondern auch f?r die Pension?re hat sich etwas Grundlegendes ver?ndert:
Wer im Jahr 2006 erstmals eine Pension bezieht, darf seit 1.1.2006 nur noch 38,4 Prozent Versorgungsfreibetrag von seiner steuerpflichtigen Pension abziehen. Dieser Versorgungsfreibetrag betr?gt maximal 2880 Euro im Jahr.
Dar?ber hinaus kann ein Zuschlag in H?he von 864 Euro von der zu versteuernden Pension in Abzug gebracht werden.
F?r Pension?re, die bereits vor dem 1.1.2006 eine Pension bezogen haben, bleibt der 40-prozentige Versorgungsfreibetrag in H?he von maximal 3000 Euro und 900 Euro steuerfreier Zuschlag gleich.
Dienstag, 17. Januar 2006
Auch das Thema "Rente" birgt einige Neuerungen.
Rentner, die 2006 zum ersten Mal staatliche Rente beziehen, m?ssen mehr versteuern als Rentner, die bereits 2005 Rente bezogen. In Zahlen ausgedr?ckt bedeutet dies, dass nach der neuen Fassung 52 Prozent der Rente steuerpflichtig sind. 48 Prozent bleiben steuerfrei. Wichtig dabei ist, dass dieser Satz nicht prozentual festgeschrieben ist, sonder vielmehr nominal.
Wenn ein Rentner 1.000 Euro Rente erh?lt, sind somit 520 Euro steuerpflichtig. 480 Euro erh?lt der Rentner steuerfrei.
Diese 480 Euro sind der pers?nliche Freibetrag, der f?r die Dauer des Rentenbezugs festgeschrieben wird.
Donnerstag, 8. September 2005
Eine interessante Variante der fondsgebundnen Rentenversicherung hat die Legal&General in Deutschland auf den Markt gebracht. So bietet der englische Lebensversicherer erstmals in Deutschland eine Rentenversicherung ohne Vorabprovision an.
Die Finanzmarkt-Rentenpolice bietet einige Innovationen an: Angelehnt an Fondssparpl?ne werden Abschlu?kosten mit einem fixen Prozentsatz des angesparten Verm?gens beglichen.
F?r die Versicherungskunden bietet diese ungezillmerte Rentenversicherung nur Vorteile. Es wird ein hohes Ma? an Flexibilit?t erlangt, das es bei den 'normalen' deutschen Rentenversicherungen bislang nicht gab.
Weiterf?hrende Links:
Versicherungsvergleich mit Ansahl
Informationen zum Thema Geldanlage gibt es auch bei Yanyoo.de
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