Der
PKV-Verband hat die PKV-Geschäftszahlen für das Jahr 2006 veröffentlicht.
Trotz des
Ermächtigungsgesetzes 2007, sprich die Gesundheitsreform 2007, verzeichnet die Versicherungswirtschaft steigendes Interesse an den Produkten der privaten Krankenversicherung.
Private Krankenversicherung:
Im Jahr 2006 versicherten sich 102.600 Personen in der
privaten Krankenversicherung. Die Zahl der Neuzugänge zur privaten Krankenversicherung ist aufgrund der Anhebung der Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2003 und der diversen Eingriffe der Politik in die private Krankenversicherung immer noch rückläufig. Auch hat die Diskussion um das 'Ermächtigungsgesetz', sprich Gesundheitsreform 2007, zu einer erheblichen Verunsicherung geführt.
Private Krankenzusatzversicherungen:
Als Nachweiß des Unvermögens der Politik, das Vertrauen der Bevölkerung in die gesetzliche Krankenversicherung und den Leistungskürzungen der GKV kann man die erheblichen Zuwächse in der privaten
Zusatzversicherung werten. Insgesamt wurden im Jahr 2006 1,314 Millionen Zusatzversicherungen als Ergänzung zur gesetzlichen Krankenkasse abgeschlossen. Insgesamt bestanden 18,4 Millionen
Krankenzusatzversicherungen
Die Alterungsrückstellungen, der von 'Uns-Ulla' Schmitt so heiß begehrte Honigtopf der privaten Krankenversicherer füllte sich weiterhin auf insgesamt 112,5 Milliarden Euro.
Vielleicht sollte wir die Gesundheitspolitik von Frau Schmitt auch umbenennen in 'Gesundheitspolitik für 112,5 Milliarden Euro'.