Nun, wer sich näher mit dem Versicherungsgewerbe beschäftigt, kennt den Begriff Cross-Selling.
Für alle, die etwas weiter von der Materie entfernt sind, als Cross-Selling wird die Verkaufsstrategie, bei dem der umfassende Bedarf des Kundens erfasst und so weit wie möglich mit eigenen Leistungen abdeckt wird, bezeichnet.
Eine sehr perfide Cross-Selling Strategie, so
berichet die Wirtschafts-Woche, betreibt eine hessische Kreissparkasse.
Zuerst wird ein gesundes Unternehmen unter Druck gesetzt, dann mit Auflagen bei der Stange gehalten, durch zusätzlichen Druck selbstschuldnerische Bürgschaften, diverse Grundschuldeintragungen, Umbuchung von Sparverträgen, Globalzession aller Kundenforderungen, Abtretung einer Lebensversicherung sowie ein externes Sanierungsgutachten abgegriffen, zu guter Letzt dann auch noch die
Lebensversicherung aus dem eigenen Hause dem verzweifelten Unternehmer aufs Auge gedrückt.
Zum Schluss wird dann doch die gesamte Kundenverbindung durch die Kreissparkasse gekündigt.
Und nun?
Wenn die diversen Prozesse des Unternehmers gegen die Kreissparkasse gelaufen sind wird in den Statistiken eine Pleite mehr verbucht.
Tolle Leistung liebe Kreissparkasse Schwalm-Eder.