Mittwoch, 27. Juni 2007
Manfred Walter hat, wie alle Online- Versicherungsmakler, ein Problem: Die Interessenten wollen zumeist nur Informationen und kompetenten Rat einholen. Zumeist sind die Kunden mit dem Versicherungsvermittler vor Ort nicht so zufrieden oder vertrauen dem Rat des Maklers vor Ort nicht so sehr, als dass sie sich auf die erste Meinung verlassen. So wird dann im Internet nach Versicherungsvergleichen gesucht und man findet neben den ?blichen Adressh?ndlern auch einige Makler, die Ahnung haben von der Materie.
Manfred Walter von PKV-Financial.de geh?rt eindeutig dazu. In seinem Blog wird Manfred Walter mit Fragen zu den Themen PKV zugesch?ttet, die er auch gerne und gewissenhaft beantwortet. Und das ist genau der Punkt, wenn die Makler und Vermittler vor Ort immer so gewissenhaft wie Manfred Walter arbeiten w?rden, die hier gestellten Fragen w?rden nicht mehr auftauchen. F?r die Beantwortung der Fragen investiert man schlie?lich sehr viel Zeit, und somit eben auch sein eigenes Geld, denn nur f?r Fragen zu beantworten bekommt man als Makler von den Gesellschaften kein Geld.
Zu guter Letzt erh?lt man im Normalfall vielleicht sogar noch ein Danke, aber das war es dann auch schon. Die Problemstellung ist ganz einfach, irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht, wenn der heimische K?hlschrank einen mit g?hnender Leere begr??t, die n?chste Miete bezahlt werden muss und das Auto keinen Sprit mehr hat.
Ende vom Lied: Ein f?r die Kunden eigentlich wichtiger Service wird eingestellt, weil man es sich einfach nicht mehr leisten kann.
Dankbarkeit hat nun mal eine sehr geringe Halbwertzeit
Mittwoch, 20. Juni 2007
Es kommt immer wieder vor, dass sich Meldungen widersprechen.
Auf der einen Seite vermeldet die Techniker Krankenkasse in dem aktuellen Gesundheitsreport, dass im letzten Jahr 387.500.000 Tagesdosen Medikamente an die Versicherten der Techniker Krankenkasse verordnet wurden. Auf der anderen Seite schreibt die Apothekerin Barbara Buschow in Ihrem Blog ?ber den Quartalsende-Blues und die Verordnungsfreude der ?rzte.
Was ist nun richtig?
Dienstag, 19. Juni 2007
Gerade eben erreicht mich die Bitte einer BWL-Studentin, eine Online Umfrage zum Thema Produktblogs als Instrument des Empfehlungsmarketings auf dem Versicherungs Blog einzustellen.
Im Rahmen meiner Diplomarbeit f?hre ich eine Untersuchung zum Thema ?Produktblogs als Instrument des Empfehlungsmarketings? durch.
Die Beantwortung der Fragen wird h?chstens 5-10 Minuten in Anspruch nehmen.
F?r eine erfolgreiche Auswertung ist eine gro?e Anzahl vollst?ndig beantworteter Frageb?gen n?tig. Es w?re daher f?r mich eine gro?e Unterst?tzung, wenn Sie sich an meiner Befragung beteiligen w?rden.
Au?erdem w?re ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den folgenden Link an alle weiterleiten w?rden, von denen Sie wissen oder vermuten, dass sie Blogs nutzen. Da dieser Fragebogen sehr speziell ist.
Vielen Dank f?r Ihre Unterst?tzung!
Sonja Windisch
Frau Windisch, hier ist Ihr Eintrag.
Zum Fragebogen: Produktblogs als Instrument des Empfehlungsmarketings
Dienstag, 5. Juni 2007
Abmahnungen geh?ren anscheinend zum guten Ton in der heutigen Wirtschaftswelt, vor allem im Bereich des Internets.
Da wird der Anwalt konsultiert, anstatt eines Anrufes, um die Sache schnell vom Tisch zu bekommen. Es wird ?ber strittige Begriffe wie Private Krankenversicherung Vergleich und online vor den deutschen Gerichten gestritten. Die einen regen sich ?ber die Werbeaussagen des Mitbewerbers auf und z?cken sogleich den juristischen Dampfhammer. Da werden Bildchen von Bockw?rstchen oder Semmeln im Internet verbreitet, um dann die Anwaltschaft damit zu besch?ftigen.
Von einem neuen, kuriosen Fall habe ich gerade per Mail erfahren.
Derzeit sind einige Anw?lte (oder sollten wir sie als Ferkelstecher bezeichnen?) damit besch?ftigt, Versicherungsmakler und Vermittler hinsichtlich der Pflichtangaben laut EU-Vermittlerrichtlinie zu ?berpr?fen. Die Vorgehensweise ist ziemlich subtil. Da werden Anfragen an Versicherungsmakler und Vermittler gestellt, mit der Bitte um Angebotsabgabe. Sobald der einzelne nun antwortet wird das Antwortschreiben auf die Pflichtangaben ?berpr?ft. Sobald man nun auch noch eine Webseite in seinem Schreiben erw?hnt, wird diese auch noch gleich auf etwaige Verst??e hin durchleuchtet.
Kann man nun von einer ' Suche nach Umsatz ' sprechen?
Samstag, 12. Mai 2007
Die Frage des Tages: Was macht ein Versicherungsmensch am Samstag Nachmittag?
Richtig, das Versicherungs Blog bekommt den obligaten Eintrag am Samstag Nachmittag.
Sch?nes Wochenende
Dienstag, 8. Mai 2007
Die Drucksache 207/1/07 besch?ftigt am Freitag, den 11.5.2007, den Bundesrat.
An diesem Tag soll endlich die lange angek?ndigte EU-Vermittlerrichtlinie durch den Bundesrat abgesegnet werden.
Interessanterweise werden, wie bei der Gesundheitsreform, im letztem Augenblick noch einige Kleinigkeiten ver?ndert. Und genau diese Kleinigkeiten rauben einem Versicherungsmenschen wie mir den letzten Nerv.
Seit Monaten rennen die meisten Versicherungsvermittler wie irre hinter der Verm?gensschadenshaftpflicht her, um die Best?tigung zu erhalten, um sich damit bei der zust?ndigen IHK registrieren zu lassen und die Erlaubnis entsprechend ?34d zu erhalten. [...] ?9 Absatz 6 ist zu streichen [...]
Mit diesem Satz d?rfte wohl jeder Versicherungsvermittler, der bisher noch keine Verm?gensschadenhaftpflicht abgeschlossen hatte der Gearschte sein.
Denn diese kleine Formulierung bedeutet, dass die Tarifwerke der Gesellschaften nochmals ?berarbeitet werden.
Endresultat: Die Pr?mien f?r die Verm?gensschadenhaftpflicht werden teurer und ohne geht nicht mehr. Also macht Zahlen mal wieder Frieden...
Montag, 7. Mai 2007
Still ruht der See, unter dieses Motto k?nnten wir das Thema Versicherungen derzeit stellen.
Das einzige was uns allen aktuell ins Haus steht, ist die EU-Vermittlerrichtlinie und die damit einhergehenden Dokumentationspflichten.
Uns-Ulla Schmidt schraubt sch?n an dem n?chsten St?ckwerk namens Reform der Pflegeversicherung, aber dar?ber hatten wir ja auch schon berichtet.
Sogar die Meldungen im VersicherungsJournal kommen einem so bekannt vor.
Langsam gehen einem echt die Themen aus.... ich mein, wir k?nnten ja den neuesten Klatsch und Tratsch ?ber DSDS und den Superstar Mark Leon Medlock durchkauen. Ach n?. Lassen wir es heute einfach mal gut sein.
Nun, seit acht Tagen z?hle ich wieder zu den Nichtrauchern in diesem Lande. Das Verlangen nach der Zigarette ist allerdings immer noch da. Ich denke, irgendwann wird es nachlassen. Allen Rauchern, die mit dem Qualmen aufh?ren m?chten kann ich nur raten: Macht es, es ist wirklich ganz einfach.
Mittwoch, 2. Mai 2007
73.000 Euro kann man sich in 25 Jahren sparen, wenn man nicht raucht.
Ne nette Stange Geld, die bisher einfach in die Luft gedampft ist und den Staat um die Tabaksteuer berreichert hat. Damit ist nun Schlu?.
Am dritten Tag als Nichtraucher kommt man doch auf ziemlich schr?ge Ideen, um der Sucht zu widerstehen.
Eine ist, hier im Blog dr?ber zu schreiben.
Wie ein bekennender S?chtling wie ich darauf kommt, sich gegen die Sucht zu entscheiden?
Ganz einfach: Die eigene Bequemlichkeit. Ich hatte keine Lust zur Tankstelle zu laufen, um die n?chste Schachtel zu holen.
So und nun tun wir wieder was.
Samstag, 28. April 2007
Die Abmahnwelle rollt und rollt. Es hat einen Dortmunder in Bremerhaven erwischt, und das wegen einem Bildchen einer Bockwurst.
Die Betreiber der Webseite Marions Kochbuch beziehen klar Stellung auf Ihrer Webseite: Lieber zuerst den Juristen losschicken, bevor man sich menschlich verh?lt. [...] haben wir uns nun dazu entschlossen, die F?lle gleich unserem Anwalt zu ?bergeben. Wir haben sehr viel Zeit in die Korrespondenz gesteckt und widmen uns nun lieber wieder unserem Kochbuch und ?berlassen den Schriftverkehr unserem Rechtsanwalt. [...]
Quelle: Marions Kochbuch, Urheberrecht und Copyright f?r Marions Kochbuch
Na anscheinend haben die Rechteinhaber der Bockwurst-Bildchen es wirklich n?tig, sich mit Abmahnungen zu profilieren, nachdem ja schon wegen einem Bildchen einer Semmel (norddeutsch auch Br?tchen), wegen eines Bildes eines Rinderbratens und auch wegen eines Christstollens die juristische Kettenhunde losgeschickt hatte.
Nun ja, was soll man da sagen: Es ist wirklich Brot, wie Wurst wie K?se, ich mache einfach einen weiten Bogen um die Webseiten der Abmahner.
Andere Meinungen zu Marions Kochbuch:
Robert Basic: Warnung vor Marions Kochbuch
Gerald Steffens: Bockwurst
und viele andere ....
Freitag, 27. April 2007
Die Barmer ist eine der gro?en gesetzlichen Krankenkassen. Nur leider sind die gro?en Krankenkassen nicht immer die wirklich kulanten.
Nachdem wie ja vor einiger Zeit bereits ?ber die Haltung der Barmer berichtet haben, l?sst der Bericht im Finblog langsam den Verdacht keimen, dass wirklich Methode hinter der Verweigerungshaltung der Barmer steckt.
Dem Rat von Andreas Kunze vom Finblog kann ich mich nur anschlie?en:
Den betreffenden Selbstst?ndigen w?rde ich raten, einen schriftlichen Antrag zu stellen, einen rechtsmittelf?higen Bescheid zu fordern und Widerspruch einzulegen. M?glicherweise hat sich sogar die Bamer Ersatzkasse in einigen Wochen mit den wichtigsten ?nderungen durch die Gesundheitsreform vertraut gemacht.
In diesem Sinne, sch?nes Wochenende.
Einfach nur gut. Ich bin nicht alleine mit dem Content-Klau von Weblogs. Auch Robert Basic beschreibt hier einen Fall, der mich sehr stark an die Freunde von finanzblogs.com erinnert.
Die Herrschaften waren etwas d?piert ?ber meinen Wunsch, dass die Inhalte von der Webseite gel?scht werden.
Ich mein es gibt zwei Wege einen Blog mit Inhalten zu bef?llen: 1. Man setzt sich auf den Hintern und schreibt, oder 2. man geht hin und klaut via RSS-Feed die Inhalte der anderen Blogs.
Klar der zweite Weg ist einfacher und bei weitem leichter. Man darf sich nur nicht wundern, wenn man pl?tzlich freundliche Post von den Gerichten bekommt
Donnerstag, 26. April 2007
Der liebste Spruch lautet in der Warteschleife: Bitte haben Sie einen Moment Geduld
Da h?nge ich nun in der Hotline der Victoria-Versicherung und seit 5 Minuten kommt die 'Fahrstuhl'-Musik.
Hey eine neue Ansage: Bitte warten Sie...
So kann man auch seine Zeit vertr?deln
Komisch, wirklich komisch. Der Unterhalt des Versicherungs Blogs erfordert sehr viel Arbeit und Zeit. Andere gehen den einfachen Weg die eigene Seite mit fremden Inhalten aufzupeppen.
Das n?chste Mal werde ich es mir schwer ?berlegen, ob ich den Webseitenbetreiber, der ohne zu Fragen die Inhalte des Versicherungs Blogs auf der eigenen Webseite einbindet, anrufe um ihn freundlich darauf aufmerksam zu machen, dass einem diese Einbindung nicht gef?llt.
Die Antwort in einem ?beraus unfreundlichen Ton lautete in etwa so:
Wieso bieten Sie dann Ihren Feed als RSS ?berhaupt an? [...] Wissen Sie was, der Inhalt ist in f?nf Sekunden weg [...]
An den Webseiten-Betreiber: Danke, dass Sie mein Recht an den Inhalten des Versicherungs Blogs respektieren und ich bin gerne damit einverstanden, wenn ich gefragt werde. Aber bitte nicht so.
Nun, was lernen wir daraus?
Vielleicht ist es einfacher, weniger freundlich zu sein und einfach gleich den juristischen Kettenhund loszulassen.
F?r alle Webseiten-Betreiber, die eine Einbindung der Inhalte des Versicherungs Blogs w?nschen, hier ein kleiner Banner. Bitte schickt noch eine kurze eMail an blog @ versicherungguenstig.com wo der Banner zu finden ist.

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Mittwoch, 25. April 2007
Ja, es gibt auch Gegenmittel gegen die ungeliebten Anrufe und den Telefonmarketing-Terror.
Meiner Meinung sehr gut wirkt das Anti-Telemarketing-Konzept. Frank geht ran!: Ein Service, mit dem man die Call-Center wirklich in den Wahnsinn treiben kann. Einfach die Rufnummer (0 163) 1 73 77 43 angeben und die Telefon-Terroristen landen auf einer netten Mail-Box. Die sicherste Methode um nervige Anrufe zu vermeiden ist, seine pers?nlichen Daten nicht einzugeben.Wenn alle Stricke rei?en, der Weg zum Anwalt steht allen offen. Die deutschen Gerichte sind durchaus zug?nglich f?r diese Dinge.
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