Montag, 3. März 2008
Einen interessanten Artikel gibt es bei der Frankfurter Allgemeinen zu lesen:
41 Prozent leben in Deutschland laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes von Ihrer Hände Arbeit. 28 Prozent der Bürger, zumeist Kinder, werden durch Angehörige versorgt. 22 Prozent beziehen Rente oder Pension und 6 Prozent der Befragten bestreiten mit Arbeitslosengeld I oder II ihren Lebensunterhalt.
Donnerstag, 17. Januar 2008
Das neue Versicherungsvertragsgesetz ist seit dem 1.1.2009 in Kraft.
Die Versicherungsgesellschaften haben es zum großen Teil bis heute noch nicht fertig gebracht, eine erste Kundeninformation zum VVG zu veröffentlichen.
Dies hat nun das Bundesministerium der Justiz mit einer Info-Broschüre zum Thema Versicherungsvertragsgesetz getan.
Manchmal ist der Staat doch schneller als die Versicherungsunternehmen
Dienstag, 18. Dezember 2007
Diese Mail erreichte mich gerade eben.
Hallo,
ich bin ein Mitarbeiter der AOK Westfalen-Lippe. Wir haben eine interne Nachricht erhalten, dass wir unseren Beitragssatz fuer 2008 nicht erhoehen werden.
Ihrer Recherchierung war nicht korrekt, bitte aendern Sie dieses.
Sie fuehren unsere Kunden in die Irre.
Danke
Frank S.
Vor fast genau einem Jahr berichtete ich auf dem Versicherungs-Blog über steigende Beitragssätze der Gesetzlichen Krankenversicherungen mit Wirkung zum 1.1.2007.
Unter anderem war auch die AOK Westfalen-Lippe war bei der Erhöhung der Beitragssätze mit 0,8 Prozentpunkten auf 13,8 Prozent vertreten.
Ein kurzer Blick auf die Homepage der AOK Westfalen-Lippe zeigt auch den aktuellen Beitragssatz von 13,8 Prozent.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Da steht nunmal 2007 nicht 2008.
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Manche Versicherungsvermittler betreiben die alte Schule des Versicherungsvertriebs:
Da werden Adressen angekauft, der Vermittler wirft sich ins feinste Tuch und dann werden Klinken geputzt mit dem fröhlichen Spruch Haben Sie sich Ihre staatlichen Förderungen schon gesichert?
Peinlich ist nur, wenn dem Herrn leider so Kleinigkeiten wie die Versicherungsvermittlungsverordnung entgangen sind.
Nun sehen wir es mal so, die Altbestände an Visitenkarten sind dann sicherlich irgendwann mal aufgebraucht.
Montag, 29. Oktober 2007
Die meisten Webseiten-Betreiber kennen die Währung des kleinen grünen Balkens in dem Google-Toolbar vor allem aus dem Bereich des Linktausch.
Je länger der grüne Balken war, desto besser.
Diese Versessenheit auf den möglichst langen Pagerank-Toolbar-Balken hat zu einem sehr lukrativen Markt geführt, in dem Betreiber von Seiten mit hohem Pagerank Wert Textlinks vermietet haben.

Der Marktführer, um nicht zu sagen Monopolist der Suchmaschinen, Google hat diese Ware Textlink ganz konsequent entwertet, und sehr viele der Seiten mit hohem Pagerank abgewertet.
Und jetzt?
Nachdem sich die erste Panik gelegt hat, kann man wohl nur zur Ruhe raten 'Abwarten und Tee trinken'.
Die geflügelten Worte 'Content rules' gewinnen wieder mehr an Wert.
Mittwoch, 26. September 2007
Richtig, an den Innendienst-Mitarbeitern, die gelangweilt vor der Tür stehen und ganz gemütlich eine Zigarette rauchen.
Irgendwie keimt in mir der Verdacht, dass der Agenturinhaber nicht da war
Montag, 10. September 2007
Nach dem Rechtsschutz vom Discounter kommt nun die Kinderunfallversicherung einschließlich dem Rechtsschutz beim Einzelhandel.
Die Pressemitteilung der ARAG zur Kooperation mit REWE und Penny liest sich sehr flüssig:
Der Kölner Handelskonzern und das Düsseldorfer Versicherungsunternehmen werden ihre innovative und erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen. In über 2.000 PENNY Märkten bundesweit wird ein neu entwickelter Schutz für Kinder angeboten. Der ARAG Kids&Klar Kinderschutz umfasst Versicherungsleistungen bei Unfall, den Rechtsschutz für Opfer von Gewaltstraftaten sowie Schutzbriefleistungen. Der Versicherungsschutz kostet 49,00 € pro Jahr. Dieses Angebot ist ab dem 17. September für die Dauer von vier Wochen exklusiv in allen PENNY Märkten erhältlich.
Nun taucht bei mir die Frage nach der Dokumentationspflicht und Beratung auf. Werden an der Kasse des Einzelhandels die Beratungsprotokolle ausgefertigt?
Ich zweifle an der Bedarfsgerechtigkeit des Produktes und an der Beratungsqualität des Einzelhandels.
Freitag, 24. August 2007
Google bietet eine neue Gesundheits-Suchmaschine an. Dies berichtet Google Blog schon vor einiger Zeit.
We have already launched some improvements to web search that help patients more easily find the health information they are looking for. Using the Google Co-op platform, Google and the health community have labeled sites and pages across the web making it easier for users to refine their health queries and locate the medical information they need. Do a search on Google about a medical issue or treatment like diabetes or Lipitor and you'll see some choices for refining your query, such as "symptoms," "treatments," and so on. If you click on "treatment," your search results are refined and reordered so that sites that have been labeled as being about treatment by trusted health community contributors are boosted in the rankings. Note that how trusted a contributor is -– and thus how much they affect your search results -– is dependent both on Google's algorithms and on who the user decides they trust. Nun tauchen die ersten Screenshots der Gesundheits-Suchmaschine auf, so z.B. wird die Google Health Seite aussehen: 
Man darf gespannt sein, wann die deutschsprachige Google Health Seite eingeführt wird.
Montag, 13. August 2007
Ironie hilft manchmal eine Situation zu entspannen und dem täglichen Leben mit einem Lächeln auf den Lippen zu begegnen. Deswegen dieser Text aus der Feder eines Versicherungsmaklers.
Wie jeden Tag in der Frühe gehe ich zu meinem Metzger, um mir ein Fleischkäse-Brötchen und eine saure Gurke für die Brotzeit und ein Limo zu kaufen! Der Metzger und ich kennen uns schon seit Jahren, Die Wocheneinkäufe für die Familie werden hier beim Metzgereifachgeschäft um die Ecke von meiner Frau und den umliegenden Nachbarfamilien getätigt. Man trifft sich im Laden. Jeder kennt jeden, und es gibt immer ein kurzes, nettes, persönliches Gespräch!
Doch heute ist alles anders!
Vor der Ladentüre stehen mindestens 20 Leute vor mir auf der Straße und der Laden innen scheint voll zu sein und es geht laut und ungemütlich zu.
Es wird nach vorn gedrängelt, und die wartenden Menschen gehen recht ungehalten miteinander um. [...]
Das Ende der Geschichte gibt es hier zu Lesen.
Samstag, 4. August 2007
So schnell kann es gehen, plötzlich ist man die Nummer 1 bei Technorati.
Donnerstag, 2. August 2007
Der Spruch des Tages findet sich bei Andreas Kunze vom Finblog Wer nichts wird, wird Wirt.
Wem dieses nicht gelungen, der macht in Versicherungen.
Wenn Du selbst da nichts bist, wirst halt Journalist.
Und ist Presse groß im Wandel, machste eben Adressen-Handel.
In seinem Artikel über das neueste Machwerk aus dem Hause Burda berichtet Herr Kunze über die Versicherungs- Vertreter-Zeitung 'Versicherungsprofi', wobei der interessierte Versicherungsprofi für 9,90 Euro im Monat Kundenanfragen die über die Burda-Internet-Portale wie Focus-Online und dergleichen generiert werden, erhält.
Focus Online ..... da war doch mal was? Stimmt, vor einiger Zeit nahm die FAZ die Geschäftspraktiken im Hause Focus-Online mit dem Titel ' Per Schleichwerbung zum Makler' ins journalistische Visier, mit dem Endresultat, dass Focus Online gegenüber der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Unterlassungserklärung abgab und seitdem auch der Anbieter der angeblichen Online-Versicherungsvergleiche, das Schwesterunternehmen Ino24 klarer in dem einzelnen Artikel erscheint.
Mehr Beobachtungen zum Hause Burda, Versicherungsvergleichen und was mit den Kundenanfragen wirklich geschieht, findet in unserer Artikelserie Abmahnungen sind recht häufig Geschmacksfrage
Mittwoch, 1. August 2007
Die Versicherungsgesellschaften bereinigen aufgrund der EU-Vermittlerrichtline zur Zeit den Stammorga-Vertrieb.
Das bedeutet, dass derzeit Handelsvertreter (böse Zungen nennen sie auch Versicherungsheinis) nur noch mit einwandfreier Zuverlässigkeitsprüfung weiter beschäftigt werden.
Alle anderen werden gekündigt, auch wenn die Fakten der Gesellschaft bereits vor Unterschrift der Agenturverträge bekannt waren.
Die Formulierung der in Kündigung ist auch sehr knapp gehalten:
[...] wir kündigen hiermit Ihren Agenturvertrag vom [...] fristgerecht zum [...] .
Das Ihnen überlassene Arbeits- und Werbematerial wollen Sie bitte zu gegebener Zeit an unsere Filialdirektion zurückgeben.
Mit freundlichem Gruß [...]
Zumindest die guten Wünsche für die Zukunft könnte man dem Außendienstpartner noch gewähren...
Freitag, 27. Juli 2007
Aussage eines Zahnarztes aus Ludwigshafen zu einem zehnjährigen Mädchen, das während der Extraktion eines gesplitterten Milchzahns über Schmerzen klagte:
Dann steh doch auf und geh...
Ende vom Lied:
Die Zehnjährige steht auf und geht mit einem halben Milchzahn im Unterkiefer und der Zahnarzt hat einige Patienten weniger.
Donnerstag, 26. Juli 2007
Laut Pressemitteilung sieht das Bundesgesundheitsministerium die Ausgabensteigerung für Medikamente in der gesetzlichen Krankenversicherung mit etwas anderen Augen als die Kaufmännische Krankenkasse.
Die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen sind nach vorläufigen Zahlen der Apothekerverbände im ersten Halbjahr 2007 ohne Berücksichtigung der Mehrwertsteuer nur um rd. 3 % gestiegen. Ohne Gesundheitsreform läge der Kostenanstieg bei ca. 9 %. Deutschland hat im Vergleich zu seinen größeren Nachbarstaaten deutlich niedrigere Ausgabensteigerungen in den letzten Jahren verzeichnet, wie aktuelle OECD-Gesundheitsdaten 2007 zeigen (www.oecd.org).
Was soll man nun glauben?
Wieder eine Lästerstunde zur Gesundheitsreform und den angeblichen Verbesserungen für das Gesundheitswesen in Deutschland:
So berichtet die KKH in einer Pressemitteilung, dass die Ausgaben für Medikamente im ersten Halbjahr 2007 um 7,0 Prozent je Mitglied im Vergleich zum Vorjahr - in Zahlen ausgedrückt sprechen wir hier bei einer gesetzlichen Krankenversicherung von Mehrausgaben i.H.v. fast 20 Millionen Euro - gestiegen sind.
Diese Ausgabensteigerung hatte laut der KKH drei wesentliche Gründe:
1. Die Mehrwertsteuererhöhung bewirkte einen Kostenanstieg um 2,7 Prozent
2. Die Zahl der ausgestellten Rezepte erhöhte sich um 2,2 Prozent
3. Original-Arzneimittel mit Patentschutz wurden im Durchschnitt je Packung sogar um 9,4 Prozent brutto teurer.
Wie war das mit der Kostendämpfung?
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