
Anlässlich des einjährigen Bestehens der großen Koalition hat die
Süddeutsche Zeitung die Bundesregierung zurück auf die Schulbank gesetzt und die Leistungen der einzelnen Regierungsmitglieder benotet. Die Gesundheitsministerin wurde zwar in die nächste Klassenstufe versetzt, aber mit einem Notendurchschnitt von 2,75 eben nur mit einem "BEFRIEDIGEND".
Dass ein Grossteil der Bevölkerung der Gesundheitsministerin erheblich schlechtere Zensuren erteilt hätte, ist wohl anzunehmen.
Offizielle Stellen, wie die "
Fünf Weisen" aka 'Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung' sprechen inzwischen von
der misslungenen Gesundheitsreform und
kontraproduktiven Maßnahmen.
Ein Punkt kristallisiert sich immer mehr heraus: Die Beiträge zur
gesetzlichen Krankenversicherung werden wohl mit dieser Reform deutlich steigen, ohne dass das Konstrukt gesetzliche Krankenversicherung langfristig bezahlbar bleibt.
In Schulnoten ausgedrückt wäre das wohl ein "UNGENÜGEND", oder in den Worten eines Lehrers: "Schmidt, sechs, setzen"